Zusammenfassung von Praxishandbuch Recruiting

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Praxishandbuch Recruiting Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Recruiting ist mehr als ein operativer Nebenschauplatz des Personalmanagements, sagen Robindro Ullah und Michael Witt. Grundsätzlich geht es im Recruiting darum, exzellente Mitarbeiter für die eigene Organisation ausfindig zu machen, sie zu gewinnen und sie zu halten. Starke Überschneidungen mit Personalplanung und HR-Marketing liegen in der Natur der Sache, und es braucht eine enge Zusammenarbeit mit diesen wie auch mit anderen Abteilungen. Die Autoren dieses Praxishandbuchs – selbst im Recruiting tätig – beschreiben die aktuellen Anforderungen an den Beruf und stellen die wichtigsten Arbeitsmethoden vor. Sie geben Tipps für die Zusammenarbeit mit den Fachbereichen im Unternehmen und werfen einen Blick in eine zunehmend technisch geprägte Zukunft. Leider spannen sie ihren thematischen Fächer etwas zu weit; bei manchen Themen wäre eine detailliertere Behandlung wünschenswert gewesen. Auch mag sich mancher Leser am oft etwas pseudowissenschaftlich daherkommenden Jargon stören. getAbstract empfiehlt dieses Buch dennoch angehenden Recruitern ebenso wie gestandenen HR-Profis, die ihr Fachwissen auf den neusten Stand bringen wollen.

Über die Autoren

Robindro Ullah war bei der Deutschen Bahn zuständig für Social Media, Personalmarketing und Recruiting. Seit 2013 ist er Head of Employer Branding und HR Communication beim Technologiekonzern Voith. Michael Witt ist ebendort für das Recruiting im Bereich Industrial Service Automotive verantwortlich.

 

Zusammenfassung

Grundlagen fürs Recruiting

Recruiting ist heute ein eigenständiges Berufsbild. Vielerorts mangelt es aber noch an der entsprechenden Professionalisierung. Überhaupt muss das Personalmanagement insgesamt professioneller werden – nicht zuletzt, weil die Marktmacht von den Unternehmen auf die zunehmend selbstbewussten Bewerber übergegangen ist. Die Auseinandersetzung mit der Zielgruppe ist dabei das A und O. Segmentieren Sie Ihren Bewerbermarkt anhand individueller Kriterien, etwa mithilfe von Sinus-Milieus. Diese bilden die Bevölkerungsstruktur anhand von Lebenswelten und Wertvorstellungen ab. Von „Traditionellen“ über die „bürgerliche Mitte“ bis hin zu „Performern“ gibt es zehn Milieus, die beim zielgruppenorientierten Recruiting helfen. Freilich kann sich Ihre spezifische Zielgruppe über verschiedene Milieus erstrecken. Wenn Sie zum Beispiel einen Geschäftswagen anbieten, kann dieser für einige Milieus als Statussymbol einen Imagegewinn bedeuten, für andere ist er sogar ein Must-have, während solcher Luxus auf wieder andere eher verstörend wirkt. Ein großer Elektronikhändler macht sich Sinus-Milieus zunutze, indem er gezielt nach Jungverkäufern aus dem hedonistischen Milieu...


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    Reimar Lüngen vor 3 Jahren
    Letzter Satz: "... und sicherstellen, dass Bewerber, in die schon viel Zeit investiert wurde, wieder kündigen." Fehlt da nicht noch ein Wort?