Zusammenfassung von Private Equity

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Private Equity Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Analytisch
  • Systematisch

Rezension

Wenn man es nicht schon geahnt hat, weiß man es nach der Lektüre dieses Buches: Das Bild von den „Heuschrecken“, die erst alles kahl fressen und dann weiterziehen, ist doch etwas gar zu böse. In vielen Unternehmen setzt sich eine differenziertere Sichtweise von Private Equity durch: Investoren haben Interessen, Unternehmer ebenfalls – und wenn sich diese verbinden lassen, profitieren beide davon. Matthias Gündel und Björn Katzorke sehen das private Beteiligungskapital vor allem als eine neue Geldquelle, die mittelständische Unternehmen lange Zeit nicht hatten. Diese Chance gelte es zu nutzen, sind die Autoren überzeugt. Wie attraktiv sie diese Alternative zum Bankkredit finden, schimmert immer wieder durch – obwohl die beiden Anwälte so emotionslos und analytisch schreiben, wie es sich für ihren Berufsstand geziemt. Entsprechend strukturiert, vielleicht sogar etwas überstrukturiert, fällt ihre Aufbereitung des Themas aus. getAbstract empfiehlt das Buch dennoch allen Unternehmern, die mit der Möglichkeit einer PE-Finanzierung liebäugeln, und allen Anlegern, die in PE-Fonds investieren wollen.

Über die Autoren

Matthias Gündel ist geschäftsführender Partner einer Kanzlei in Göttingen. Er hat sich auf die Beratung und Betreuung von Kapitalmarkttransaktionen spezialisiert. Björn Katzorke ist Geschäftsführer und Partner einer Rechtsanwaltsgesellschaft in Göttingen. Er beschäftigt sich beruflich vor allem mit Fragen der Mittelstandsfinanzierung.

 

Zusammenfassung

Wer steckt hinter Private Equity?

Private Equity (PE) ist eine Form des Eigenkapitals. Wer von „Public Equity“ redet, meint Eigenkapital, das Unternehmen über die Börse zufließt. Alle anderen Formen von Eigenkapitalströmen werden unter dem Begriff „Private Equity“ zusammengefasst. Dieses Geld kommt, anders als der Name suggeriert, keineswegs nur von Privatpersonen; das ist im Gegenteil ausgesprochen selten der Fall. Die Unternehmen haben es bei Private Equity mit Fondsgesellschaften zu tun: Diese haben das Geld von ihren Investoren bekommen und müssen es nun sinnvoll investieren. Die eigentlichen Geldgeber hinter den Fonds sind vor allem Banken, Versicherungen und Pensionsfonds.

Das Feld wird nicht nur von milliardenstarken, international tätigen Fonds bespielt, sondern auch von mittelständischen Beteiligungsgesellschaften, die es in fast jedem deutschen Bundesland gibt und die Kapital in Form stiller Beteiligungen in Unternehmen stecken. Ähnlich agieren auch die Beteiligungsgesellschaften der Sparkassen, während hinter Industriebeteiligungen (Corporate Venture-Capital) Konzerne stehen, die ihre strategischen Interessen wahren wollen.

Wer Private-Equity-Kapital...


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