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Prozesse kundenorientiert gestalten
Buch

Prozesse kundenorientiert gestalten

Der Weg zur Customer-Driven Company

Carl Hanser Verlag, 2010 Mehr


Bewertung der Redaktion

5

QualitÀten

  • Analytisch
  • Umsetzbar

Rezension

Wie oft ist man als Kunde sauer: auf den Automechaniker, der einen zum dritten Mal auf den nĂ€chsten Tag vertröstet, oder auf die gelangweilte VerkĂ€uferin, die kaum den Kopf hebt, wenn sie kassiert. Schluss mit der ServicewĂŒste, fordern Ulla und Holger Meister und erheben den Kunden, wieder einmal, zum König. Ihre modellhafte Customer-Driven Company orientiert sich ausschließlich an den KundenwĂŒnschen. Das Unternehmen soll nur noch das tun, was seinen Wert steigert – Kundenorientierung ist deshalb ein Muss. AusfĂŒhrlich erklĂ€ren die Autoren ZusammenhĂ€nge, fĂŒhren Tabellen, Matrizen und ISO-Daten auf. Nur etwas haben sie ĂŒbersehen: dass auch der Leser ein Kunde ist und eine unterhaltsamere LektĂŒre verdient hĂ€tte. Das Werk ist sehr akademisch geschrieben und entsprechend schwer zu lesen. getAbstract empfiehlt es FĂŒhrungskrĂ€ften, die sich auf den Weg zur kundenorientierten Firma aufmachen wollen.

Zusammenfassung

Die Vorteile der Prozessorganisation

KundenwĂŒnsche Ă€ndern sich rasend schnell. Wer seine Produkte auch morgen noch verkaufen will, muss auf diese Änderungen reagieren. Dazu bedarf es flacher Hierarchien und transparenter Prozesse. Die herkömmliche Ablauforganisation orientiert sich an verschiedenen Funktionsbereichen des Unternehmens: Beschaffung, Controlling, Fertigung, Vertrieb usw. Diese Bereiche bilden das GerĂŒst; AblĂ€ufe und Aufgaben werden darin verteilt. Wichtiger als Produkte oder Dienstleistungen sind hier bestehende Strukturen.

Im Gegensatz dazu orientiert sich bei der Prozessorganisation alles – die Strukturen, Personalstellen und Abteilungen der Firma – an der Wertschöpfungskette im Unternehmen. Die Mitarbeiter sollen vor allem das tun, was den Wert des Unternehmens steigert. Die Vorteile einer prozessorientierten Organisation sind:

  • Die Betriebsleitung hat die Prozesse im Griff.
  • Es ist klar, wer fĂŒr welche Prozesse verantwortlich ist.
  • Die QualitĂ€t wird dadurch erhöht.
  • Die Durchlaufzeiten werden kĂŒrzer.
  • Die Kosten fĂŒr AblĂ€ufe und Produkte sinken.
  • Das Unternehmen wird innovativer...

Über die Autoren

Holger Meister ist Professor fĂŒr Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Landshut. Außerdem ist er Mitinhaber des Instituts fĂŒr Managementlösungen Meister & Meister in Altdorf bei NĂŒrnberg. Davor war er kaufmĂ€nnischer Leiter bei einem Maschinenbauunternehmen sowie Unternehmensberater. Ulla Meister ist Professorin an der Hochschule fĂŒr Technik und Wirtschaft in Mittweida. Zuvor hatte sie einen Chefposten inne bei einem Fachverlag sowie bei einem großen Unternehmen der Lebensmittelindustrie.


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