Zusammenfassung von Purpose Driven Organizations

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Purpose Driven Organizations Buchzusammenfassung
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Bewertung

9 Gesamtbewertung

8 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

7 Stil


Rezension

Warum gibt es die Organisation, in der ich beschäftigt bin? Jede Organisation hat einen Sinn, auf den sie ausgerichtet ist, auch wenn er in vielen Fällen verdeckt liegt oder einer Nachjustierung bedarf. Innovative Organisationen, so zeigen die beiden Autoren des Buches, erheben die Sinnorientierung gar zum obersten Prinzip. Damit werden interne Revolutionen angestoßen und die Mitarbeiter fühlen sich leichter zugehörig. Das fördert tatsächlich das Geschäft, führt zu besseren Ergebnissen, weniger Krankenständen und weniger Fluktuation. Die Beispiele speisen sich aus dem Kreis der Unternehmen, die im Zusammenhang mit Ansätzen wie Holacracy, Agilität oder Mitbestimmung schon seit einiger Zeit regelmäßig genannt werden: Upstalsboom, dm, Bosch und andere. Dennoch erfahren auch Leser, die deren Erfolgsstorys schon kennen, hier noch Neues. Eine inspirierende Lektüre für die berufliche oder unternehmerische Sinnsuche, findet getAbstract.  

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • durch welche Stärken sich sinnorientierte Unternehmen auszeichnen und
  • wie Unternehmen zur Purpose-Driven Organization werden.
 

Über die Autoren

Franziska Fink ist systemische Organisationsberaterin in der Beratergruppe Neuwaldegg in Wien. Sie forscht in diesem Rahmen auch zu Purpose-Driven Organizations aus Sicht der Systemtheorie. Michael Moeller ist Unternehmensberater. 

 

Zusammenfassung

Organisation, Sinn und Zugehörigkeit

Organisationen bestimmen die Welt und unser Leben. Wir haben täglich mit ihnen zu tun. All diese Organisationen können besser und gesünder werden. Viele aktuelle Beispiele sinnstiftender und sinngetriebener Organisationen zeigen das bereits, und der Status quo suggeriert, dass es viel Raum zur Verbesserung gibt: Nur 15 Prozent der Mitarbeiter deutscher Firmen geben an, eine enge emotionale Bindung zu ihrem Unternehmen zu verspüren. In der Schweiz und Österreich liegt der Wert sogar noch etwas niedriger. Organisationen und ihre Mitglieder wählen sich heute gegenseitig und frei aus. Einerseits gibt es also Wahlfreiheit, andererseits wird der Wunsch nach Zugehörigkeit mit dem Schrumpfen der Familien und der Zunahme an Singlehaushalten zugleich größer. War es früher vor allem finanzielle Sicherheit, werben Organisationen immer häufiger mit einem höheren Sinn – und in der Folge auch mit Zugehörigkeit. 

„Purpose“ kann zweierlei bedeuten: Einerseits beziehen Menschen aus einem Sinn Motivation und Energie – das ist die emotionale Dimension. Andererseits ist mit Sinn auch ein Ziel gemeint, auf das man hinarbeitet...


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