Zusammenfassung von Quantitative Verrechnungspreise

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Quantitative Verrechnungspreise Buchzusammenfassung
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Bewertung

9 Gesamtbewertung

10 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

8 Stil


Rezension

Dieses Buch demonstriert eindrücklich, wie innovativ ein eher trockenes Wirtschaftsthema aufbereitet werden kann. Leichtfüßig, fast im Stil eines Comics erläutern Christian Schwarz und Stefan Stein detailliert alle Facetten des Themas Verrechnungspreise. Obgleich vielen nicht bewusst, ist es in einer globalen Wirtschaft sowohl für multinationale Unternehmen als auch für die nationalen Steuerbehörden eines der wichtigsten Themen überhaupt. Denn nur eine korrekte Ermittlung der Preise garantiert den Staaten die ihnen zustehenden Steuereinnahmen und den Unternehmen den optimalen Gewinn. Es ist ein Genuss zu sehen, wie sich diese sperrige Thematik für den Leser in leicht erfassbaren Schaubildern, auf den Punkt kommenden Texten und anschaulichen Praxisbeispielen sofort in all ihren Implikationen erschließt. Entscheidungsträgern, Controllern und allen Mitarbeitern der Steuerabteilungen empfiehlt getAbstract dieses Buch daher unbedingt als Pflichtlektüre.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welche Bedeutung Verrechnungspreise für die Geschäfts- und die Steuerplanung in Unternehmen haben und
  • wie Verrechnungspreise idealerweise bestimmt werden.
 

Über die Autoren

Christian Schwarz ist Professor für empirische Wirtschaftsforschung und Entwicklung von Geschäftsmodellen an der Hochschule Düsseldorf. Der Volkswirt und Experte für Verrechnungspreise ist außerdem Partner bei der Quantum Steuerberatungsgesellschaft. Stefan Stein ist ebenfalls Partner bei Quantum. Darüber hinaus arbeitet der Steuerberater und Fachberater für internationales Steuerrecht bei der Stein & Partner.

 

Zusammenfassung

Die Bedeutung der Verrechnungspreise

Selbst vielen Finanzexperten ist es wahrscheinlich nicht bewusst: In der globalen Wirtschaft machen unternehmensinterne Transaktionen bis zu 40 Prozent des gesamten Handelsvolumens aus. Betrachtet man nur die Industriestaaten, summiert sich der Anteil des Handels zwischen Landesgesellschaften multinationaler Unternehmensgruppen sogar auf bis zu 70 Prozent. Das bedeutet nichts anderes, als dass ein großer Anteil der weltweiten Wirtschaftstransaktionen nicht den Prozessen der Marktwirtschaft unterliegt, sondern intern abgewickelt wird. Um diese Geschäfte angemessen in ihren Büchern zu dokumentieren, müssen die Unternehmen daher Verrechnungspreise definieren. Diese preisliche Bewertung sowie die Zuordnung der Handelsvolumina zu den eigenen Landesgesellschaften erfolgt dabei immer unter der Maßgabe, so wenig Steuern wie möglich zu zahlen. Was jedoch für den einzelnen Konzern ein Vorteil sein kann, bedeutet für einen Staat möglicherweise einen Verlust an Steueraufkommen, das ihm zusteht.


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