Zusammenfassung von Radikal digital

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Radikal digital Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

7 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

10 Stil


Rezension

Der Buchtitel legt eine falsche Fährte. Es geht hier nicht so sehr um die Digitalisierung selbst als vielmehr um das Arbeiten in einer zunehmend digitalisierten Welt. Hierfür prognostiziert Reinhard K. Sprenger allgemein eine Aufwertung menschlicher Fähigkeiten. Er sieht drei große Bereiche – Kunden, Kooperation und Kreativität –, auf die sich Unternehmen fokussieren müssen, wenn sie in der digitalen Wirtschaft bestehen wollen. Seine „111 Führungsrezepte“ sind 111 kurze Kapitel mit Gedankensplittern, Beispielen und Anregungen, die größtenteils bereits andernorts publiziert wurden und weitgehend unabhängig voneinander gelesen werden können. Wie von Sprenger gewohnt, sind viele seiner Gedanken gegen den Strich der Beratermoden gebürstet, mit klugen Wortspielen gewürzt und erfrischend zu lesen. Mitunter kommt es zu Wiederholungen und kleineren Widersprüchen, aber Sprenger gibt zu, dass er mit sich selbst nicht immer einer Meinung sei. Das Buch ist angenehm leicht zu lesen, hat dennoch Tiefgang und macht nachdenklich. getAbstract empfiehlt es allen Führungskräften und an Managementthemen Interessierten.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum die Digitalisierung durchaus positiv zu sehen ist,
  • welche Veränderungen in Unternehmen sie erzwingt und
  • wie Führungskräfte mit dem Wandel umgehen sollten.
 

Über den Autor

Reinhard K. Sprenger gilt als einer der wichtigsten Managementberater und Wirtschaftsvordenker Deutschlands. Alle seine Bücher wurden zu Bestsellern.

 

Zusammenfassung

Digitalisierung als Chance

Die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) ist hinsichtlich ihres Digitalisierungsgrades im Vergleich zu anderen Ländern wie den USA, Estland und Lettland rückständig. Viele deutsche Unternehmen betreiben ihre Digitalisierung eher symbolisch und riskieren so, im Wettbewerb abgehängt zu werden. Die Digitalisierung ist jedoch keine Bedrohung, sondern eine Chance. Sie ist weit mehr als nur ein technisches Phänomen, denn sie ermöglicht – erzwingt gar – eine Aufwertung menschlicher Fähigkeiten in der Wertschöpfung. Entscheidend ist nämlich nicht das technische Hintergrundrauschen der Digitalisierung, sondern ihre menschliche Seite. Häufig ist in diesem Zusammenhang von Selbstverantwortung, Eigenmotivation und Vertrauen die Rede. Auch die Rolle der Führungskraft wandelt sich tiefgreifend. Unternehmen brauchen einen Kulturwandel und organisatorische Änderungen, um zeitgemäße Strukturen zu schaffen. Kunden, Kooperation und Kreativität – die drei Ks – müssen in den Fokus zurückgeholt werden. Viele Unternehmen haben sie aus den Augen verloren, während sie sich immer mehr mit sich selbst beschäftigten.


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