Zusammenfassung von Rainer E. Gut

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Rainer E. Gut Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Dieses Buch über die wohl wichtigste Persönlichkeit der jüngeren Schweizer Wirtschaftsgeschichte ist Unternehmer- und Unternehmensbiografie zugleich – Rainer E. Gut und die Credit Suisse sind unentwirrbar miteinander verknüpft. Joseph Jung zeichnet sich durch scharfsichtige Analysen aus und mischt kompakte Zusammenfassungen mit detailreichen und spannenden Beschreibungen. Damit fordert er dem Leser einiges ab: Wer von der Informationsflut nicht überschwemmt werden will, braucht Konzentrationsfähigkeit in hohem Maß. Bei den zahlreichen Einschüben quer zur Chronologie wünscht man sich manchmal Vor- und Rückspultasten wie an einem Kassettenrekorder. Und gelegentlich spürt man die wohl unvermeidliche Schwäche einer autorisierten Biografie – Fehler oder schwierige Charakterzüge scheint der Ausnahmebanker, wie er hier gezeichnet wird, keine zu haben. Faszinierend ist seine Geschichte allemal: getAbstract empfiehlt das spannende Historienstück jedem Banker und darüber hinaus allen Schweizern, welche die Wirtschaftsgeschichte ihres Landes verstehen wollen.

Über den Autor

Joseph Jung ist Historiker, Professor an der Universität Fribourg und Leiter des Ressorts Foundations and Corporate History bei der Credit Suisse Group. Er publiziert zur Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Schweiz.

 

Zusammenfassung

Eine Ausnahmepersönlichkeit

Schaut man heute auf die Entwicklung der Schweizerischen Kreditanstalt (SKA) zur Credit Suisse Group zurück, dann scheint es, als sei ihr Architekt Rainer E. Gut der einzig denkbare Kandidat für diesen wichtigen Lotsenposten gewesen. Sein analytischer Verstand und sein Gespür für die Zeichen und Notwendigkeiten der Zeit waren verblüffend. Unerbittlich in der Verfolgung seiner Ziele, dabei stets dem Wohl des Unternehmens verpflichtet, stellte er sich als eine geradlinige, zuweilen gar kompromisslose Führungsfigur heraus – und sein Erfolg gab ihm Recht. In jedem Stadium seiner Karriere erarbeitete sich Gut nicht nur den Respekt seiner Vorgesetzten, sondern auch den seiner Kontrahenten. Nie verpasste er den Zeitpunkt, an dem es galt, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen.

Praktika statt Studium

Rainer E. Gut entstammt einer katholischen Familie aus Baar im Kanton Zug. Er wird am 24. September 1932 als eines von sieben Geschwistern geboren. Sein Vater Emil Gut ist als Direktor der Zuger Kantonalbank ein hoch geachteter Mann. 1951 schließt Rainer die Schule mit der Handelsmatura ab und entscheidet sich gegen ein Studium. Zwar ...


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