Zusammenfassung von Rebecca

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Rebecca Buchzusammenfassung
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Rezension

Die unmoralische Kraft der Liebe

Rebecca ist eines der populärsten Werke der englischen Kriminalliteratur. Der Roman erzählt die spannende Geschichte von der gleichzeitigen Aufdeckung und – schließlich erfolgreichen – Vertuschung eines Mordes im Adelsmilieu. Zufällige Ereignisse und Entdeckungen sorgen dabei für ein hohes Maß an Unvorhersehbarkeit. Tiefe gewinnt die Krimistory durch ihre Verschränkung mit der Liebesgeschichte zwischen dem Mörder und seiner Frau, die es nicht erträgt, im Schatten ihrer Vorgängerin zu stehen. Das gelungene Psychogramm ihrer Eifersucht hat nichts an Aktualität verloren. Du Maurier gelingt es, diese uralte menschliche Emotion in moderne Verhältnisse zu übertragen und in ihrer Doppelmoral zu charakterisieren: Die Eifersucht erlaubt es der Frau des Mörders, diesen trotz oder gerade wegen seines Bekenntnisses, seine ehemalige Gattin gehasst und ermordet zu haben, weiter und sogar noch stärker zu lieben. Auch wenn die Entwicklungen der Geschichte nicht immer ganz wasserdicht konstruiert sind, eine packende und unterhaltsame Erzählung ergeben sie allemal.

Über die Autorin

Daphne du Maurier wird am 13. Mai 1907 in London geboren. Als mittlere von drei Töchtern wächst sie in den kulturellen Metropolen Paris und London auf. Alle Kinder der Familie genießen von früh an Privatunterricht. Die Familie ist ebenso wohlhabend wie musisch. Daphnes Vater, Gerald du Maurier, ist Schauspieler und Theaterdirektor, ihr Großvater, George du Maurier, ein Schriftsteller. Unter diesen Voraussetzungen beginnt sie schon früh mit dem Schreiben. Die Veröffentlichung ihres ersten Romans, Der Geist von Plyn (The Loving Spirit), beschert ihr 1931 ihren ersten Publikumserfolg. Ein Jahr später heiratet sie den General Frederick Browning, mit dem sie zwei Töchter und einen Sohn hat. Das Verhältnis zu ihren Kindern wird als eher kühl und distanziert geschildert. Mit den beiden Romanen Gasthaus Jamaica (Jamaica Inn, 1936) und Rebecca (1938) schafft sie erneut zwei große Erfolge und zählt noch zu Lebzeiten zu den meistgelesenen englischsprachigen Autoren. Neben Unterhaltungsromanen und Erzählungen schreibt sie auch Biografien, historische Romane und Theaterstücke. Während die Kritiker den Enthusiasmus des Publikums nicht teilen, sind du Mauriers Werke auch bei Regisseuren sehr beliebt. Ihre Kurzgeschichte Die Vögel (The Birds, 1952) und die Erzählung Wenn die Gondeln Trauer tragen (Don’t Look Now, 1971) werden durch die Adaptionen Alfred Hitchcocks bzw. Nicolas Roegs zu weltweiten Kinohits. 1969 wird du Maurier von der Queen zur „Dame“ ernannt. Zeitlebens pflegt sie einen zurückgezogenen Lebensstil. Den Großteil davon verbringt sie in der britischen Grafschaft Cornwall, für deren Landschaft sie seit ihrer Jugend schwärmt. Am 18. April 1989 stirbt sie in diesem Landstrich, dem sie in vielen ihrer Bücher ein literarisches Denkmal gesetzt hat.

 

Zusammenfassung

Von Monte Carlo nach Manderley

Im Hotel Côte d’Azur in Monte Carlo erlebt die Erzählerin, eine schüchterne junge Frau, einen rasanten sozialen Aufstieg. Angereist als Gesellschafterin von Mrs. Van Hopper lernt sie den 20 Jahre älteren Maxim de Winter kennen. Dieser ist erst vor einem Jahr unter tragischen Umständen Witwer geworden und hat sich seither in sich selbst zurückgezogen. Trotzdem kommen die beiden sich näher und schon nach wenigen Tagen hält er überraschend um ihre Hand an. Sie heiraten noch während ihrer Reise zum Familiensitz de Winters, dem englischen Landgut Manderley.

Die Weitläufigkeit des luxuriösen Anwesens beeindruckt die junge Frau. Aus einfachen Verhältnissen kommend, fühlt sie sich in ihrer neuen Rolle als Gattin eines Adligen und Gutsbesitzerin am falschen Platz. Ihre Unsicherheit wird durch den ausgesprochen kühlen Empfang, der ihr vonseiten des Personals zuteilwird, noch gesteigert. Vor allem die Haushälterin, Mrs. Danvers, tritt ihr auffällig ablehnend gegenüber. Sie schwelgt gern in Erinnerungen an Maxims erste Frau, Rebecca. Der neuen Mrs. de Winter begegnet sie zwar korrekt, aber spöttisch. Eingeschüchtert...


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