Zusammenfassung von Risikomanagement in der Finanzbranche

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Risikomanagement in der Finanzbranche Buchzusammenfassung
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Bewertung

5

Qualitäten

  • Meinungsstark
  • Überblick
  • Für Einsteiger

Rezension

Die Finanz- und Weltwirtschaftskrise hat naturgemäß zahlreiche Abhandlungen zum Thema Risikomanagement hervorgebracht. Rüstmanns Buch sticht dadurch hervor, dass es verständlich geschrieben ist und sich auch für weniger fachkundige Leser eignet. Mindestens solide Grundkenntnisse in BWL und VWL setzt aber auch dieses Werk voraus. Nach einer Einführung werden die wichtigsten Fachbegriffe in einem Glossar vorgestellt. Daran schließen sich Schilderungen von Pleiten, Pech und Pannen an, darunter die Fälle der renommierten Barings Bank, des Hedgefonds LTCM, Lehman Brothers sowie so mancher Schnitzer der Schweizer Bank UBS. Diese scheint für Rüstmann eine Art rotes Tuch zu sein. Zwar dürfte der Großteil seiner Schelte durchaus berechtigt sein, doch ist offenkundig, dass er für die Hauptkonkurrentin Credit Suisse in der Vergangenheit tätig war. Diese glänzt nur mit Positivbeispielen. Das Buch bietet einen kompakten Einblick in das Thema – für Profis ist eine zusätzliche Vertiefung aber unabdingbar. getAbstract empfiehlt diesen Titel Studierenden, Mitgliedern von Verwaltungs- und Stiftungsräten sowie Quereinsteigern in das Thema Risikomanagement, zum Beispiel Journalisten oder Politikern.

Über den Autor

Marco Rüstmann ist Dozent und Projektleiter an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in der Abteilung Banking, Finance, Insurance.

 

Zusammenfassung

Mehr denn je gefordert

Die Mängel im Risikomanagement haben gerade in den letzten Jahren zu existenzbedrohenden Situationen geführt. Davon waren nicht nur Finanzinstitutionen betroffen, sondern die gesamte internationale Wirtschaft, was ganze Staaten in Schieflage gebracht hat. Es gilt deshalb, aus den Fehlern die richtigen Schlüsse zu ziehen, damit man für die Zukunft besser gewappnet ist.

In der Schweiz umfasst die Finanzbranche weit mehr als die bekannten internationalen Flaggschiffe Credit Suisse und UBS. Einer Erhebung von 2009 zufolge sind in der Schweizer Finanzindustrie knapp 200 000 Menschen beschäftigt. Davon arbeitet jedoch nur die Hälfte bei Banken und Effektenhändlern, die andere steht bei sonstigen Finanzdienstleistern wie Vermögensverwaltern und im Versicherungsgewerbe in Lohn und Brot. Die verwalteten und betreuten Summen sind gigantisch: Rund 5500 Milliarden Schweizer Franken liegen allein bei Banken, dazu mehr als 1000 Milliarden bei Versicherern und Versorgern und schließlich zwischen 600 und 650 Milliarden bei unabhängigen Vermögensverwaltern – also alles andere als Peanuts.

Rendite ja, Risiko nein?

Die Branche steht...


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