Zusammenfassung von Schluss mit Prokrastinieren

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Schluss mit Prokrastinieren Buchzusammenfassung
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Bewertung

6 Gesamtbewertung

9 Umsetzbarkeit

4 Innovationsgrad

6 Stil


Rezension

So extravagant der Titel daherkommt (wer, bitte, verwendet schon das Wort „prokrastinieren“?), so alltäglich ist das Problem, mit dem sich das Buch beschäftigt: unangenehme Aufgaben vor sich herzuschieben. Im Prinzip ist Aufschieberei etwas ganz Normales – solange sie nicht überhandnimmt. Hier setzt Monica R. Basco an: Sie zeigt auf, welche Probleme man sich einhandelt, wenn man es mit dem Aufschieben übertreibt und es zur Gewohnheit werden lässt. Die vielen Beispiele und persönlichen Anmerkungen vermitteln dem Leser das Gefühl, mit der Autorin in direktem Dialog zu stehen. Streckenweise wirkt die Lektüre sogar wie eine Therapiesitzung, und das ganz ohne erhobenen Zeigefinger, oder auch wie ein gut gemeintes Hilfsangebot, das man annehmen kann, wenn man denn möchte. Die übersichtliche Struktur und die Hervorhebung wichtiger Aussagen ermöglichen ein schnelles Nachschlagen. Allerdings hätte sich gerade bei einem solchen Thema in Sachen Stil etwas mehr Witz und weniger Trockenheit gut gemacht. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die spüren, dass sie sich mit ihrer Aufschieberei selbst im Weg stehen, und die bereit sind für den berühmten Tritt in den Hintern.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welche Gründe hinter dem Aufschieben stecken können und
  • mit welchen Tricks Sie erfolgreich dagegen ankämpfen.
 

Über die Autorin

Monica R. Basco lehrt als klinische Psychologin an der University of Texas. Sie gilt als Expertin für kognitive Verhaltenstherapie und hat mehrere Bücher zum Thema verfasst.

 

Zusammenfassung

Aufschieben ist komfortabel

Wenn wir die Dinge erst mal auf die lange Bank schieben, begeben wir uns in eine Komfortzone. Schließlich ist es viel gemütlicher, einfach sitzen zu bleiben, als aufzustehen und loszulegen. Gerade wenn unangenehme Menschen oder schwierige Aufgaben auf uns warten, nehmen wir die Gnadenfrist gerne in Anspruch: Wir tun erst mal etwas anderes ganz oder womöglich auch gar nichts – jedenfalls nicht das, was nötig wäre. Nach außen wirkt ein solches Verhalten locker und stressfrei; im Innern des Aufschiebers aber brodelt es: Da nagt das schlechte Gewissen, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe kommen auf und wir verurteilen uns selbst für unsere Nachlässigkeit.

Meist geht das Aufschieben ja gut: Wir kriegen in letzter Minute noch die Kurve und erledigen die Aufgabe. Es stellt sich daher die Frage, weshalb man diese bequeme Methode überhaupt aufgeben sollte. Die Antwort: Das Glück ist jeweils nur von kurzer Dauer, viel länger spüren wir Schuldgefühle und latenten Stress. Wir schieben Aufgaben bevorzugt dann vor uns her, wenn sie uns Angst machen, uns erschrecken oder ärgern. Es ist also oft weniger Faulheit als vielmehr Selbsterhaltung, wenn wir...


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