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Senioren als Bankkunden

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Senioren als Bankkunden

Ein Beratungs- und Betreuungskonzept fΓΌr Finanzdienstleister

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Аудио ΠΈ тСкст

Π§Ρ‚ΠΎ Π²Π½ΡƒΡ‚Ρ€ΠΈ?

Senioren werden von den Banken strΓ€flich vernachlΓ€ssigt. Dabei wird es kΓΌnftig immer mehr Γ€ltere Kunden mit beachtlichen VermΓΆgen geben!

1×

Bewertung der Redaktion

5

QualitΓ€ten

  • Innovativ
  • Umsetzbar
  • VisionΓ€r

Rezension

Jugend, Sommer, Sonnenschein zieht sich jeder gerne rein. Aber Alter, Abgang, Armutsfalle? Das ist schon weniger beliebt. Barbara Schulz zeigt in ihrer Dissertation, dass Banken und Unternehmen sich bislang noch nicht auf das eingestellt haben, was auf sie zukommt: Schon sehr bald wird jeder dritte Kunde ΓΌber 65 Jahre alt sein. Die wenigsten Finanzinstitute bieten seniorengerechte Produkte fΓΌr alle an. Sie haben in der Regel allenfalls die gesunden, wohlhabenden Rentner im Visier. Arme, kranke Menschen interessieren sie nicht. Die Autorin stellt dem ein Konzept entgegen, das auf den Dialog zwischen Kunden und Bankmitarbeitern setzt und niemanden ausgrenzt. Die Banken kΓΆnnen auf diese Weise sowohl die BedΓΌrfnisse aller ihrer Kunden befriedigen als auch ihren langfristigen Erfolg sichern. Das Thema ist zweifellos aktuell und wichtig. Leider ist das Werk nicht leicht zu lesen. Die Sprache ist sehr akademisch, schwer verstΓ€ndlich, langweilig. Da helfen auch die vielen Diagramme und Schaubilder nicht. getAbstract empfiehlt das Buch Banken und Unternehmen, die sich schon heute auf immer mehr Senioren als Kunden einstellen mΓΆchten.

Zusammenfassung

Senioren werden immer wichtiger

Schon bald sieht Deutschland alt aus. Im Jahr 2050 wird jeder dritte Bundesbürger über 65 Jahre alt sein. Mit 22,2 Millionen Menschen und 30 % Anteil an der Gesamtbevâlkerung wird dies die grâßte Altersgruppe sein. 2001 waren es 14,1 Millionen Personen, 17 % mehr als 1991. Die Gründe dafür sind vor allem zu wenig Geburten und eine steigende Lebenserwartung. Um die Einwohnerzahl Deutschlands konstant zu halten, müsste jede Frau im Durchschnitt 2,1 anstatt der tatsÀchlichen 1,4 Kinder gebÀren. Bis 2050 wird die Gesamtbevâlkerung um 9 % auf 75,1 Millionen sinken. Selbst wenn die Politiker mit ihren Bemühungen Erfolg haben, gezielt AuslÀnder nach Deutschland zu holen, ist dieser Trend nicht aufzuhalten.

Die Senioren werden immer wichtiger, nicht nur weil in absehbarer Zeit jeder Dritte dazu gehΓΆrt. Sie sind auch vermΓΆgend. Rund 40 % der Haushalte werden bis 2010 etwa 2029 Milliarden Euro erben: Geld, Immobilien, BetriebsvermΓΆgen. 43 % der Erben werden mehr als 80 000 € erhalten. Allerdings leben auch zwischen 4,5 und 4,8 % der ΓΌber 65-JΓ€hrigen unterhalb der Armutsschwelle und sind auf Sozialhilfe angewiesen. Bislang trifft dies vor allem...

Über den Autor

Barbara Schulz hat mit diesem Buch ihre Dissertation vorgelegt. Sie entstand im Rahmen eines Forschungsprojekts, an dem Institute der Technischen UniversitΓ€t Braunschweig sowie das Soziologische Forschungsinstitut GΓΆttingen ebenso beteiligt waren wie die Sparkassen Gelsenkirchen und Kassel.


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