Zusammenfassung von Shared Leadership heißt nicht Laissez-faire

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Shared Leadership heißt nicht Laissez-faire Zusammenfassung
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Rezension

Agile Unternehmen brauchen zwar eine veränderte Führungskultur, keinesfalls aber darf ein Führungsvakuum entstehen. Nicht jede Führungskraft schafft die Gratwanderung, Verantwortung an Mitarbeiter abzugeben aber weiterhin zu führen. Die Gefahr ist groß, dass aus dem angestrebten Empowerment schädliches Laissez-faire wird, also gar keine Führung. Dieses Problemfeld leuchten die Autorinnen aus und zeigen, wie sich damit umgehen lässt. getAbstract empfiehlt den Artikel allen Führungskräften.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum Shared Leadership und Laissez-faire dicht beieinander liegen,
  • warum Laissez-faire schädlich ist und
  • wie eine moderne Führungskultur zu erreichen ist.
 

Über die Autorinnen

Heike Bruch leitet das Institut für Führung und Personalmanagement an der Universität St. Gallen. Anna-Patricia München ist dort wissenschaftliche Mitarbeiterin.

 

Zusammenfassung

Führungsverhalten bestimmt das Engagement und die Gesundheit der Mitarbeiter sowie den Erfolg eines Unternehmens stärker denn je. Moderne Führung verbindet Inspiration und Sinnstiftung auf der einen Seite mit Empowerment und Förderung auf der anderen. Im besten Fall kann man von Shared Leadership – geteilter Führung – sprechen. Diese verteilt Handlungsspielräume und Eigenverantwortung auf das Mitarbeiterteam, sodass dieses sich weitgehend selbst führen kann. Die Führungskraft muss loslassen, darf das Team aber nicht allein lassen. Die Gefahr, dass geteilte Führung in gar keine Führung umschlägt – in Laissez-faire –, ist groß und erhöht sich in virtuellen und fluiden Arbeitskontexten noch einmal deutlich. Laissez-faire jedoch beeinträchtigt die Leistung und Gesundheit der Mitarbeiter. Diese spüren einen Mangel an sozialer Beziehung, Feedback und Wertschätzung. Sie empfinden die Abwesenheit von Führung als persönliche Vernachlässigung, als Beziehungsbruch. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit von Burn-out und Kündigungen.


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