Zusammenfassung von Sinn und Unsinn an der Börse

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Sinn und Unsinn an der Börse Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umfassend
  • Augenöffner
  • Hintergrund

Rezension

Es gibt eine ganze Reihe von Börsenweisheiten, etwa die, dass ein optimales Portfolio aus nur rund zehn Positionen bestehen sollte. Mit Regeln wie dieser räumt Jack Schwager radikal auf und stellt Statistiken, Beispielrechnungen und kleine Episoden zur Veranschaulichung seiner Thesen dagegen. Das macht der Börsenexperte mit Verve, pointiert und geradezu unterhaltsam. Anders als der Titel vermuten lässt, liefert Schwager allerdings keinen Überblick über das ganze Anlagespektrum. Neben dem Aufzeigen typischer Anlegerfehler widmet er sich in weiten Teilen den von ihm favorisierten Hedgefonds. Dabei leistet er zwar so manche wichtige Aufklärungsarbeit, überzeugt mit seinen Argumenten aber nicht immer. Zudem kann zumindest in Deutschland nicht direkt in Hedgefonds investiert werden, daher sind dort viele Tipps nicht umzusetzen – und Dachfonds sind sehr teuer. Ein guter Augenöffner ist Schwager aber allemal. Für den normalen Privatanleger mögen seine Ausführungen zu weit gehen – nicht jeder, der sein Geld arbeiten lassen will, wird sich für die Vor- und Nachteile von Sharp oder Sortino Ratio interessieren –, Fondsmanagern und (semi-)professionellen Händlern kann getAbstract das Buch aber sehr empfehlen.

Über den Autor

Jack Schwager ist Fondsmanager und Experte für Futures und Hedgefonds. Derzeit arbeitet er als Ko-Portfoliomanager des ADM Investor Services Diversified Strategies Fund.

 

Zusammenfassung

Immer dieselben Fehler

Wollen Sie auch Geld investieren, wissen aber nicht so recht, wie die Kapitalmärkte funktionieren? Keine Sorge, das geht selbst Profis so. Immer wieder werden dieselben Fehler gemacht – von Privatanlegern, aber auch von gestandenen Fondsmanagern: Sie orientieren sich an historischen Renditen, richten sich nach falschen Risikomaßen, glauben, dass Volatilität immer schlecht ist, Diversifikation stets Vorteile bringt und dass Hedgefonds Teufelszeug sind. Das ist fatal. Wer hingegen bestimmte Grundsätze bei der Geldanlage berücksichtigt, kann an den Kapitalmärkten reüssieren – und sogar überdurchschnittlich abschneiden.

Besser als der Markt

Geht das überhaupt: den Markt schlagen? Anhänger der sogenannten Effizienzmarkttheorie behaupten, das sei unmöglich. Diese Theorie besagt, dass alle relevanten Informationen bereits in den Kursen von Aktien, Anleihen oder anderen Wertpapieren enthalten sind. Marktpreise seien somit stets richtig und genau, und folglich sei es sinnlos, den Markt zu schlagen zu versuchen. Weder Fundamental- noch technische Analyse noch heiße Tipps würden helfen, allein Glück und Zufall spielten manchen in die Hände. Empirische...


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