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So gewinnen Führungskräfte im Vorstellungsgespräch
Buch

So gewinnen Führungskräfte im Vorstellungsgespräch

Die 200 entscheidenden Fragen und die besten Antworten

Campus, 2010 Mehr

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Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Auch Führungskräfte sind nur Menschen und können gehörig ins Schwitzen geraten, wenn sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Von dieser Situation geht der Ratgeber von Püttjer und Schnierda aus. Die Autoren liefern ein solides und sehr praxisnah gestaltetes Trainingsbuch ab: Zunächst wird die Führungskraft angeleitet, eine eigene Erfolgsbilanz und Selbstdarstellung vorzubereiten. Dann werden 220 Fragen aus verschiedenen Kompetenzbereichen aufgegriffen, die von den Autoren kurz erläutert und mit je einer schlechten und einer optimalen Antwort versehen werden. Diese Bilderbuchantworten erscheinen bei kritischer Prüfung allerdings oft ein wenig realitätsfern und gestelzt: Wer sie auswendig lernen würde und im Jobinterview von sich gäbe, bekäme wohl zu Recht den Stempel „nicht authentisch“ verpasst. Dennoch taugen sie auf jeden Fall dazu, die individuelle Formulierungskunst anzuregen, sich in die Denkweise der Personalverantwortlichen hineinzuversetzen und sich mit ihren Fragestrategien vertraut zu machen. Durcharbeiten lohnt sich, findet getAbstract und empfiehlt das Buch allen Führungskräften, die einen Stellenwechsel planen.

Zusammenfassung

Als Führungskraft im Vorstellungsgespräch

Führungskräfte müssen sich genauso wie andere Arbeitnehmer gründlich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten. Sie müssen ihre Selbstdarstellung einstudieren und die richtigen Antworten auf die häufigsten Fragen kennen. Leider ist es immer noch so, dass Jobs nicht an die geeignetsten Bewerber gehen, sondern an jene, die sich am besten verkaufen. Dem gilt es Rechnung zu tragen.

Vorbereitung ist alles: Konzentrieren Sie sich im Vorfeld eines Vorstellungsgesprächs stets auf die Schnittstellen zwischen Ihrer momentanen Arbeit und den Aufgaben, die Sie im neuen Unternehmen erwarten. Stellen Sie Lösungen und Ergebnisse klar in den Vordergrund Ihrer Selbstpräsentation. Versuchen Sie gar nicht erst, die „Personalerspielchen“, z. B. die berühmte Frage nach den persönlichen Schwächen, im Vorstellungsgespräch ironisch zu kommentieren. Spielen Sie mit, es bleibt Ihnen gar nichts anderes übrig.

Antworten Sie knapp und präzise: Erzählen Sie keine Romane, sondern beschränken Sie sich auf drei bis fünf Sätze pro Antwort. Wo es nötig ist, können Sie aber durchaus kleine Geschichten erzählen, statt Ihrem Gegenüber nur Fakten um die Ohren...

Über die Autoren

Christian Püttjer und Uwe Schnierda beraten Berufseinsteiger, Berufserfahrene sowie Fach- und Führungskräfte bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen und coachen sie für das Bewerbungsgespräch oder Assessment-Center.


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