Zusammenfassung von Social Business

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Social Business Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Finanzkrise – war da was? Banker scheffeln Rekordboni, vielerorts blähen sich bedrohliche Blasen und geändert hat sich: nichts. Das Buch von Muhammad Yunus ist ein beherzter Versuch, dem rast- und rücksichtslosen Treiben Einhalt zu gebieten und uns zur Besinnung zu bringen: Was nützt uns ein sattes Plus im Portfolio, wenn drei Milliarden Menschen in bitterer Armut verharren und unser Planet schon für unsere Enkelkinder unbewohnbar sein könnte? Die Antwort darauf liegt für Yunus im baldigen Siegeszug des Social Business, das sich nicht der Gewinnmaximierung, sondern der Behebung sozialer Übel verschreibt. Als Dividende gibt es das Gefühl, etwas Gutes zu tun. Yunus hat ein bewundernswertes Vertrauen in die Fähigkeiten und Tugenden des Menschen, und er hat die Machbarkeit seiner Ideen bewiesen. Leider beschleicht einen beim Lesen das unangenehme Gefühl, dass Social Business dennoch vorerst ein Nischendasein fristen wird, da die Welt schon wieder zum „business as usual“ übergegangen ist. getAbstract empfiehlt dieses visionäre Buch allen, für die genau das keine Option mehr ist und die wissen wollen, wie sie Geschäfts­leben und Verantwortung sinnvoll miteinander kombinieren können.

Über den Autor

Muhammad Yunus lehrte Wirtschaftswissenschaften in den USA. 1976 gründete er in seinem Heimatland Bangladesch die Grameen-Bank, die Kleinstkredite an Arme vergibt und zum Vorbild für die weltweite Mikrokreditbewegung wurde. 2006 erhielt er dafür zusammen mit der Bank den Friedensnobelpreis. Yunus ist Autor des Bestsellers Die Armut besiegen.

 

Zusammenfassung

Social Business

Der Mensch hat die Armut erschaffen, und er kann sie auch wieder abschaffen. Jeder Arme entwickelt, geeignete Umstände vorausgesetzt, die Kraft zur Selbsthilfe. Das hat die Grameen-Bank in Bangladesch hinlänglich bewiesen. Deren Modell, Mikrokredite vor allem an Frauen zu vergeben, hat sich weltweit bewährt.

Im Gegensatz dazu ist unser vorherrschendes kapitalistisches Wirtschaftsmodell am Versuch der Bewältigung der wirklich drängenden Probleme unserer Zeit grandios gescheitert. Es gründet in der Annahme, dass der Mensch einzig danach strebe, den eigenen Nutzen und Gewinn zu maximieren. Das ist aber nur zum Teil richtig. Wir sind auch von Natur aus selbstlos – sonst gäbe es keine gemeinnützigen Organisationen, keine Schulen oder Museen. Auf diesem Teil unseres Wesens baut das Social Business auf. Man kann es als „nicht defizitäres, keine Dividende abwerfendes Unternehmen“ definieren. Erwirtschaftete Überschüsse müssen in die Verbesserung und Erweiterung des Unternehmens fließen. Der Investor hilft seinen Mitmenschen, ohne selbst Profit zu machen.

Mit gutem Gewissen Geschäfte machen

Social Business ist weder eine auf Spenden angewiesene...


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