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Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Das Prinzip von Yin und Yang – zwei gegensätzliche Kräfte, die dennoch aufeinander bezogen sind – ist dem westlichen Denken relativ fremd, der Managementtheorie erst recht. Doch ohne das Denken in Widersprüchen und Paradoxien kommt man im Alltag nicht mehr weit. Als „paradoxaler Führungsstil“ des Sowohl-als-auch findet das Prinzip nun den Weg in die Vorstandsetagen. Verwundert fragt man sich, wie sie so lange ohne es auskommen konnten. Wahrscheinlich nur, indem viele Führungskräfte – auch wenn sie etwas anderes gelernt haben – intuitiv bereits die konsequente Inkonsequenz praktiziert und integrativ gewirkt haben. Die Autoren geben ihnen Rückenwind. getAbstract empfiehlt diesen interessanten Artikel allen Unternehmensverantwortlichen, Führungskräften und Beratern.

Zusammenfassung

Die Managementtheorie propagiert Beständigkeit. Gute Manager bleiben ihren Entscheidungen treu und haben klare Prioritäten, heißt es. Im Alltag jedoch kommen sie damit nicht weit. Da sind kurzfristige mit langfristigen Zielen in Einklang zu bringen sowie globale Vernetzung mit lokalen Bedürfnissen. Es gibt Spannungsfelder zwischen Kooperation und Wettbewerb, Stabilität und Veränderung oder den Interessen der Aktionäre und denen der Mitarbeiter. Mit solcherlei Widersprüchen müssen Manager umgehen. Stets ist nicht einem Aspekt Vorrang zu gewähren, sondern beide...

Über die Autoren

Wendy K. Smith, Marianne W. Lewis und Michael L. Tushman arbeiten und lehren an verschiedenen Business Schools in den USA und Großbritannien.


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