Melden Sie sich bei getAbstract an, um die Zusammenfassung zu erhalten.

Sprunginnovation

Melden Sie sich bei getAbstract an, um die Zusammenfassung zu erhalten.

Sprunginnovation

Wie wir mit Wissenschaft und Technik die Welt wieder in Balance bekommen

Econ,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Unsere Zeit braucht Sprunginnovationen, schafft aber nur Scheininnovationen.


Bewertung der Redaktion

9

Qualitäten

  • Meinungsstark
  • Inspirierend

Rezension

Die Probleme der Menschheit wachsen, nicht aber ihre Problemlösungsfähigkeit, stellen die Autoren fest. So ernüchternd ihr Rückblick auf vertrödelte Chancen ausfällt, so begeistert blicken sie in die Zukunft. Zwar lässt sich darüber streiten, ob manche ihrer als Sprunginnovation angekündigten Erfindungen wirklich das sind, was die Welt braucht. Nach der Lektüre des Buches bleiben aber vor allem zwei Einsichten: Gemeinsame Forschungsziele verdienen dringend mehr Ambition. Und: Die Schlüsselrolle hat hierbei der Staat, nicht der Markt.

Zusammenfassung

Sprunginnovationen führen zu großen Fortschritten für die Menschheit.

Sprunginnovationen gab es in der Geschichte schon viele: Kulturpflanzen, das Segelboot, der Nagel, Zement, Papier, optische Linsen, die Dampfmaschine, Strom, Flugzeug, Auto, Kunstdünger, Computer, Antibabypille … Heute brauchen wir zur Lösung der Probleme der Menschheit neue Innovationen wie elektrische Flieger, Breitbandarzneien gegen Viren, CO2-freie Energieerzeugung und Fleisch aus der Petrischale. Was haben all diese Erfindungen gemeinsam?

Sie lösen mithilfe von Wissenschaft und Technik ein Problem auf grundlegend neue Weise. Die Veränderung ist kein kleiner Schritt, sondern ein großer Sprung. Die Welt ist danach eine andere, bis hinein in die Bereiche Kunst und Politik. Sprunginnovationen zerstören bestehende Märkte und schaffen neue. Wer nur inkrementell innoviert, also erprobte Technik graduell verbessert, kann von Sprunginnovationen aus der Bahn geworfen werden. Diese etablieren sich nicht geradlinig. Ob ein Forschungsvorhaben revolutionäre Folgen haben wird, zeigt sich nie im Voraus.

Wir leben in einer Zeit der Scheininnovationen.

Die große Zeit der Sprunginnovationen...

Über die Autoren

Rafael Laguna de la Vera war Open-Source-Aktivist und ist Gründungsdirektor der Bundesagentur für Sprunginnovationen. Thomas Ramge ist Buchautor und Journalist. Er schreibt für Brand eins, The EconomistHarvard Business Review und Foreign Affairs.


Kommentar abgeben