Zusammenfassung von Der genauere Blick in die Zukunft

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Der genauere Blick in die Zukunft Zusammenfassung
Mit besseren Prognosen die Mitbewerber auf die Plätze verweisen.

Bewertung

8 Gesamtbewertung

7 Umsetzbarkeit

9 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Der Aphorismus „Prognosen sind schwierig – vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen“ trifft den Nagel auf den Kopf. Nicht nur jeder Einzelne, sondern auch Unternehmen und Organisationen stehen ständig vor dem Problem, Entscheidungen unter Unsicherheit fällen zu müssen. Prognosen und Szenarien bilden die Basis für viele Entscheidungen. Ihre Treffsicherheit lässt sich mit geeigneten Maßnahmen deutlich erhöhen. getAbstract empfiehlt diesen Artikel allen Strategie- und Unternehmensverantwortlichen, Beratern und Politikern.

Das lernen Sie

  • warum Prognosen oft falsch sind
  • wie man ihre Genauigkeit deutlich verbessern kann
 

Zusammenfassung

Menschen sind schlecht darin, die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Ereignisse einzuschätzen. Wie wahrscheinlich ist, dass bei einem Münzwurf Zahl fällt, nachdem dreimal Kopf gefallen ist? Viele Testpersonen glauben, die Wahrscheinlichkeit sei in diesem Fall erhöht, und liegen damit völlig falsch. Falsch lagen im Jahr 2002 auch die US-Geheimdienste mit ihrer Einschätzung des Vorhandenseins von Massenvernichtungswaffen im Irak. Dieses Fiasko bewegte sie dazu, ein groß angelegtes Forschungsprogramm zu starten, um herauszufinden, wie sich bessere Prognosen erstellen lassen. Das „Good Judgment Project“ zeigte, dass gute Generalisten oft bessere Prognosen treffen als Experten, dass Schulungen zu besseren Prognosen verhelfen und dass gut geführte Teams Einzelpersonen bei Prognosen überlegen sind. Diese Erkenntnisse können Unternehmen sich zunutze machen. Es verschafft ihnen bereits einen Vorsprung, wenn ihre Prognosen etwas besser sind als die der Konkurrenten.

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Über die Autoren

Paul J. H. Schoemaker war Forschungsleiter des Mack Institute an der Wharton School of Business. Philip E. Tetlock lehrt an der Universität von Pennsylvania. Beide haben am Good Judgment Project mitgearbeitet.


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