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Die sieben Erfolgsprinzipien der Schachmeister

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Die sieben Erfolgsprinzipien der Schachmeister

Strategisches Denken und Entscheiden für Führungskräfte

Springer Gabler,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Das königliche Spiel liefert exzellente Rezepte für besseres Denken.

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Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Schach, das Spiel der Könige, war immer auch das Spiel von Führungskräften in Militär, Politik und Wirtschaft – bis heute: Bill Gates und George Soros spielen Schach. Peter Thiel gehörte in seiner Jugend zu den stärksten Spielern der USA. Professionelle Schachspieler greifen auf ausgefeilte Techniken und Methoden zurück, um dem psychischen Druck standzuhalten und im Wettbewerb um die besten Entscheidungen zu obsiegen. Die Parallelen zum Management liegen auf der Hand. Die wichtigsten Botschaften dieses Buches sind: Die Meisterschaft in diesem Sport ist nicht angeboren, sondern antrainiert. Viele der im Schach bewährten Mentaltechniken lassen sich relativ leicht auf den Berufsalltag übertragen, und auch Nichtspieler können sie erlernen. Das ist dem Autor wichtig. Deshalb liefert er nach der Darstellung von sieben Erfolgsprinzipien ein Acht-Wochen-Trainingsprogramm für den Transfer in den persönlichen Führungsalltag. Leser, denen die ersten 60 Seiten mit ihrer Analyse der aktuellen Herausforderungen im Management zu wenig Neues bieten, sollten direkt in den zweiten Teil springen. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die ihre mentale Leistungsfähigkeit verbessern wollen.

Zusammenfassung

Die Natur des Schachspiels

Das Schachspiel ist ein Modellfall für ein dynamisch komplexes System. Es verlangt den Spielern permanent Entscheidungen ab. Die Komplexität des Spiels basiert auf vier Faktoren:

  • Raum: Dieser ist im Schach durch die Anzahl der Felder fest definiert. Auf den ersten Blick scheinen die acht mal acht Felder recht übersichtlich. Doch die Zahl der Möglichkeiten, auf ihnen zu operieren, ist enorm.
  • Material: Die Figuren auf dem Brett haben je einen spezifischen Wert, der sich aus ihren Möglichkeiten und ihrer Reichweite ergibt. Sie sind die Ressourcen des Spielers und werden im Lauf des Spiels beständig knapper.
  • Zeit: Die Maßeinheit für die Zeit sind im Schach die Züge auf dem Brett. Zug um Zug verändert sich die Lage für den Spieler, verbessert oder verschlechtert sich. Seit den 1960er-Jahren ist das Spiel nach Einschätzung von Ex-Weltmeister Boris Spasski dynamischer geworden. Die Spieler sind heute eher bereit, Figuren zu opfern, um Dynamik zu gewinnen.
  • Energie: Während die anderen Faktoren messbare Größen sind, beschreibt die Energie im Schach die beherrschende Kraft, die sich aus der Stellung...

Über den Autor

Milon Gupta arbeitet als Vortragsredner, Trainer und Coach von Führungskräften. Er besitzt langjährige Erfahrung in der Unternehmenspraxis und ist Schachmeister.


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