Zusammenfassung von Frag immer erst: warum

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Frag immer erst: warum Buchzusammenfassung
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Bewertung

7 Gesamtbewertung

7 Umsetzbarkeit

6 Innovationsgrad

7 Stil


Rezension

Die Frage nach dem Warum soll immer am Anfang stehen, so Unternehmensberater Simon Sinek. Seine Aufforderung, stets nach den Beweggründen für das eigene Tun zu fragen und so eine Kraft der Inspiration zu entwickeln, die auf andere wirkt, ist nachvollziehbar und sicher ein Rat, den Einzelne wie Unternehmen beherzigen sollten. Die gewählten Beispiele veranschaulichen das Konzept größtenteils sehr gut. Dass der Autor die Firmenorganisation des US-Konzerns Apple zum Patentrezept des Erfolgs erhebt, ist allerdings wenig originell und im Grunde ziemlich fragwürdig. Auch in formeller Hinsicht gibt es Verbesserungspotenzial: Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, wird die Bleiwüste kaum je durch Tabellen oder Abbildungen unterbrochen, und ständige Wiederholungen trüben das Lesevergnügen. Trotzdem kann getAbstract das Buch allen empfehlen, die gern visionäre und inspirierende Erfolgsgeschichten nach US-Art lesen.

Das lernen Sie

  • warum die Frage nach dem Warum immer am Anfang steht und
  • wie Sie mit dieser Frage Mitarbeiter und Kunden inspirieren.
 

Über den Autor

Simon Sinek gründete 2002 sein Unternehmen Sinek Partners und berät seitdem international tätige Unternehmen und Institutionen wie die UN, Microsoft und American Express. Zudem lehrt er an der Columbia University strategische Kommunikation und schreibt für verschiedene US-Medien wie die Washington Post und das Wall Street Journal.

 

Zusammenfassung

Manipulation statt Inspiration

Die Aussicht auf Belohnung oder die Androhung von Strafen – mit diesen Mitteln lassen sich Menschen leicht zum Handeln bewegen, auch im beruflichen Alltag. Sinnvoll und erfüllend ist dies jedoch für den Einzelnen nicht. Rund 80 Prozent der amerikanischen Angestellten sind mit ihrer Arbeit unzufrieden. Das schlägt sich natürlich in der täglichen Motivation und Leistung nieder. Besser wäre es umgekehrt, wenn nämlich 80 Prozent sich durch ihre Arbeit und durch die Unternehmensführung inspiriert fühlen würden. Menschen wie Steve Jobs, Martin Luther King und Walt Disney sind Beispiele für Führungspersönlichkeiten, die andere begeistern und mitreißen konnten. Ihr Erfolgsgeheimnis: Sie fragten immer zuerst: „Warum?“ So lieferten sie statt einer Anleitung zum Handeln die Begründung für das Handeln.


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    Robert Pietsch vor 3 Jahren
    Bleibt auf der Behauptungsebene stehen und ist sehr generisch.

    Statt zu erklären, warum die "Warum Frage" gut ist und wie das funktioniert, wird immer wieder Behauptet erfolgreiche Führer machen das. Also quasi das Gegenteil der Methode.

    Schade!