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Stresstest für Ideen

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managerSeminare,

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5 Take-aways
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Was ist drin?

Mit Red Teaming sind Unternehmen ihr eigener Sparringspartner.


Bewertung der Redaktion

8

Rezension

Das Management hat sich schon immer vieles beim Militär abgeschaut – von Hierarchien über Strategien bis zum Kampf um Märkte. „Red Teaming“ ist ein weiteres Konzept in dieser Tradition. Es dient dazu, aus Sicht eines „Feindes“ eigene Schwächen zu identifizieren und zu beheben, bevor der sie bemerkt und ausnutzt. Vor allem soll der Ansatz Denk- und Entscheidungsmuster auch des Topmanagements gezielt hinterfragen, weil das gewohnheitsmäßige Festhalten an solchen bei Strategieentscheidungen zu schweren Fehlern führen kann. Red Teaming rüttelt am Selbstverständnis vieler Führungskräfte, die vermeintlich wissen, wo es langgeht, dabei aber für ihre eigenen Befangenheiten blind sind. Genau deswegen empfiehlt getAbstract den Artikel allen Führungskräften.

Zusammenfassung

Rot war bei Strategieübungen der preußischen Armee die Farbe des Feindes. In Anlehnung daran schuf das US-Militär „Red Teams“ zur Unterstützung der Befehlshabenden im Einsatz. Sie sollten die Perspektive des Gegners einnehmen, Ideen und Konzepte angreifen, Schwachstellen finden, Lücken im Einsatzplan aufdecken, Fehlannahmen und Denkfallen entlarven, unerwünschte Effekte erkennen und unvorhergesehene Gefahren identifizieren. Red Teams in Unternehmen haben eine ähnliche Funktion. Ein kritisches Durchleuchten von Vorhaben und Plänen soll bessere Strategien und...

Über die Autorin

Stephanie Borgert ist Vortragsrednerin und Managementberaterin mit dem Schwerpunkt Komplexität.


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