Zusammenfassung von Strukturelle Konflikte in Unternehmen

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Strukturelle Konflikte in Unternehmen Buchzusammenfassung
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7

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  • Umsetzbar

Rezension

Unternehmen werden oft mit gut geölten Maschinen verglichen – eine völlig überholte Auffassung, meint Ralf-Gerd Zülsdorf. Unternehmen sind für ihn vor allem Menschen, Beziehungen, Cliquen. Und das heißt auch: Neid, Macht und Eifersucht. Wenn es irgendwo kracht, sind laut Zülsdorf oft strukturelle Konflikte dafür verantwortlich. Beispiele gibt es genug: Unternehmensteile, die nach einer Fusion miteinander arbeiten müssen, es aber einfach nicht können, Doppelspitzen im Management, Machtkämpfe in Projektteams oder schlicht völlig unterschiedliche Denkstile in benachbarten Abteilungen. Der Autor zeigt detailliert, welche Auslöser es für die alltäglichen Konflikte gibt und wie diese beseitigt werden können. Dabei geht es vor allem darum, den betroffenen Mitarbeitern ihre Scheuklappen abzunehmen, sie für den Konflikt zu sensibilisieren und die verfahrene Situation in eine Chance umzumünzen. Trotz der vielen Fallbeispiele und Werkzeuge hinterlässt das Buch einen zwiespältigen Eindruck. Es wirkt ein wenig unstrukturiert, weil die gleichen Themen immer wieder durchgekaut werden. Ein umfangreicher Anhang mit vielen Checklisten entschädigt dafür. getAbstract empfiehlt das Buch allen Führungskräften und Mediatoren, die strukturelle Konflikte aufspüren und ausmerzen wollen.

Über den Autor

Ralf-Gerd Zülsdorf ist Diplom-Ökonom und seit über 25 Jahren als Strategieberater und Moderator für nationale und internationale Kunden tätig.

 

Zusammenfassung

Strukturelle Konflikte im Unternehmen

In jedem Unternehmen gibt es Konflikte. Viele von ihnen sind strukturell bedingt, d. h. die Organisation der Prozesse und der Aufbau des Unternehmens begünstigen Zwistigkeiten. Unternehmen mit Doppelspitze, also solche, bei denen sich ein Führungsduo die Leitung teilt, liefern ein typisches Beispiel für die negativen Auswirkungen struktureller Konflikte: Weil die Aufgabenverteilung nicht klar geregelt ist, redet der eine dem anderen drein, bis schließlich die Sachebene komplett verlassen wird und sich die beiden Leiter in persönlichen Beschimpfungen ergehen. Der eigentliche Zweck des Unternehmens gerät dabei völlig ins Hintertreffen. Ähnlich kann es laufen, wenn Mitarbeiter in einer Matrixorganisation zwei Vorgesetzte haben oder wenn im Rahmen von Projektarbeit zwei unterschiedliche Ziele (Projektziel und Ziel der Fachabteilung) unter einen Hut gebracht werden müssen. Strukturelle Konflikte behindern die Arbeit, sie kosten Geld und sorgen obendrein für ein schlechtes Betriebsklima. Irgendwann schwappt der Konflikt u. U. sogar ins Private über und die Streithähne greifen zu Mobbing, Bossing oder übler Nachrede.

Unternehmenskrisen...


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