Zusammenfassung von Systemisches Innovationsmanagement

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Systemisches Innovationsmanagement Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Wer erfolgreiche Innovationen hervorbringen will, sollte nicht glauben, dass es damit getan ist, einfach ein paar Kreative zu beschäftigen, die den ganzen Tag lang tun und lassen können, was sie wollen. Doch ebenso wenig kann Innovation durch feste Vorgaben erzwungen werden. Stattdessen, so sagen die Autoren dieses Buches, sollte Innovation ein steter, selbstorganisierter Prozess sein, der innerhalb eines vorgegebenen Rahmens abläuft. Wie das aussehen kann, wird hier sehr ausführlich dargestellt: Kein Detail hinsichtlich Grundlagen, Strategien und Instrumenten bleiben die Autoren schuldig. Schachtelsätze und ein kleines Schriftbild machen die Lektüre nicht gerade leicht. Doch immerhin ist das große Textvolumen gut strukturiert, sodass beschäftigte Leser schnell erkennen können, was für den Arbeitsalltag wirklich wichtig ist und was getrost in der Theorieecke verstauben kann. Äußerst praktisch ist die Darstellung der Instrumente: Anhand von Tabellen erkennt der Leser schnell, was bei verschiedenen Maßnahmen die Herausforderung, das Ziel und das Vorgehen ist und wer wann handeln muss. getAbstract empfiehlt dieses Buch neben Innovationsverantwortlichen auch Mitgliedern des Topmanagements.

Über die Autoren

Sonja Zillner ist Projektleiterin für internationale Innovations- und Technologieprojekte bei Siemens und hat zudem einen Lehrauftrag an der TU Wien. Bernhard Krusche hat das Beratungsunternehmen Ignore Gravity mitbegründet und ist Geschäftsführer der Stiftung Nächste Gesellschaft.

 

Zusammenfassung

Innovation und Organisation

Märkte verändern sich rasant. Wenn Unternehmen die damit verbundenen Herausforderungen meistern wollen, brauchen sie Innovationen. Innovationen sind immer zweierlei: Notwendigkeit und Störung. Innovationsprojekte sind vor allem dann erfolgreich, wenn Unternehmen diesen Balanceakt meistern: Einerseits muss ein Unternehmen ständig auf der Suche nach Neuem sein, es muss sich also immer wieder irritieren lassen. Andererseits muss es Routinen geben, damit das Unternehmen im instabilen Umfeld nicht untergeht. Es geht also darum, zwischen Irritation und Stabilität sinnvoll zu navigieren. Systemisches Innovationsmanagement wird dieser Anforderung gerecht. Das Management sollte akzeptieren, dass Organisationen ein Eigenleben haben. Sie sind komplex und folgen eigenen Gesetzen, denen selbst das Topmanagement oft machtlos gegenübersteht. Es ist also nicht verwunderlich, dass Innovationen selten zu den geplanten Ergebnissen führen. Mit anderen Worten: Innovationen lassen sich nicht anordnen oder aufzwingen.

Dimensionen des Innovierens

Wenn man sich dem Thema Innovation präzise nähern will, braucht es ein sinnvolles System, Innovationen einzuordnen...


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