Zusammenfassung von Tasks & Teams

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Tasks & Teams Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

9 Stil


Rezension

Neue, auch radikale Ansätze zu Führung, Zusammenarbeit und dem Aufbrechen bestehender Organisationsstrukturen gibt es viele. In der Regel kommen solche Ansätze von Beratern oder jungen, innovativen Unternehmen. Ungewöhnlich ist dagegen, wenn Vorstandschef und Personalchefin eines deutschen Familienunternehmens mit 63 000 Mitarbeitern von solchen Konzepten berichten. 2017 hat sich der Medizinproduktehersteller B. Braun Melsungen darangemacht, das Organigramm abzuschaffen und die Organisation an den Arbeitsaufgaben und den mit diesen betrauten Teams auszurichten. Noch handelt es sich um ein laufendes Vorhaben, aber die Kombination aus bodenständiger Praxisnähe und radikalem Umdenken macht dieses Buch zu einer ausgesprochen interessanten Lektüre für alle, die Probleme mit Abteilungsdenken und festgefahrenen Strukturen haben, findet getAbstract.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • wie sich das Unternehmen B. Braun radikal neu organisiert und 
  • welche Praxiserfahrungen man mit dem neuen Konzept gemacht hat.
 

Über die Autoren

Heinz-Walter Große ist Vorstandsvorsitzender des Medizintechnik- und Pharmaunternehmens B. Braun Melsungen. Bernadette Tillmanns-Estorf leitet dort die Bereiche Corporate Communications und HR.

 

Zusammenfassung

Eine radikale Entscheidung

Neue Mitarbeiter einzustellen gilt als Beweis unternehmerischer Stärke und Wachstumskraft. Doch wenn neue Positionen und Abteilungen sprießen, verringert das die Flexibilität, vielleicht sogar langfristig den Bestand des Unternehmens. Der Medizinproduktehersteller B. Braun Melsungen hat als alternativen Weg die Methode „Tasks & Teams“ entwickelt – und dafür das Organigramm gesprengt. Der Befund: Organigramme sind nicht mehr zeitgemäß.

Am Anfang stand eine jährliche Bilanzbesprechung. Es zeigte sich, dass das Familienunternehmen über viele Jahre ein kontinuierliches Umsatzwachstum verzeichnete, aber fast direkt proportional dazu auch ein entsprechendes Mitarbeiterwachstum. Wenn Umsatz und Mitarbeiter aber stets eins zu eins wachsen, bringt sich das Unternehmen um positive Umsatzeffekte. Ein Blick ins Archiv zeigte, dass dieser Zusammenhang schon seit Jahrzehnten Bestand hatte. Wie sollte B. Braun, ein beliebter Arbeitgeber in Nordhessen mit 63 000 Mitarbeitern, darauf reagieren? Ohne Not den Rotstift ansetzen, nur um die Kennzahlen zu optimieren? Das passte nicht zur DNA des Familienunternehmens.


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