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Technolution Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Die technologische Entwicklung folgt den Gesetzen der Evolution. Das behauptet der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx. Lustvoll versteigt er sich in kühne Zukunftsvisionen, um sie gleich darauf in einer „Floppologie“ wieder auseinanderzunehmen. Mit Beispielen wie dem intelligenten Kühlschrank, der sich von selbst füllt, entlarvt er den Mythos, Technologie könne die Probleme der Menschheit lösen. Vor allem aber wird mit dem Märchen aufgeräumt, Innovationen verliefen linear und brächten automatisch Fortschritt. Stattdessen bettet Horx Schlüsseltechnologien wie das Automobil in soziale und kulturelle Prozesse ein. Er begibt sich auf Zeitreise durch die Kultur- und Technologiegeschichte und streift Evolutionsbiologie und Systemtheorie ebenso wie Psychologie und Kommunikationswissenschaften – das allerdings nicht akademisch abgehoben, sondern durchaus mit Praxisbezug: Ob sich eine neue Technologie durchsetzt oder scheitert, und was ein erfolgreiches Produkt außer innovativer Technologie sonst noch benötigt, lässt sich nach der Lektüre leichter abschätzen. getAbstract empfiehlt das Buch allen Produktentwicklern, Unternehmensstrategen und technologieinteressierten Zeitgenossen.

Über den Autor

Matthias Horx ist Trend- und Zukunftsforscher und Gründer des Zukunftsinstituts, das Trendstudien herausgibt und Unternehmen berät. Er hat mehrere Bücher verfasst, darunter Future Fitness, Smart Capitalism und Zukunft machen.

 

Zusammenfassung

Top oder Flop?

Regelmäßig scheitern vielversprechende technologische Innovationen. Dabei möchten wir so gern den wunderbaren Versprechen glauben, die unsere Wünsche von einem glückseligen Leben auf die Technologie projizieren: In der Welt der Zukunft fliegen wir mit unseren Autos und haben galaktischen Cybersex. Der Kühlschrank füllt sich selbstständig, und ein Roboter mit künstlicher Intelligenz ist unser persönlicher Assistent. Doch unsere Science-Fiction-Visionen wollen einfach nicht wahr werden, obwohl einige davon heute längst möglich sind. Stattdessen finden wir sie einer von mehreren Flop-Kategorien:

  • Megaflops, z. B. Leben unter Wasser, sind unrealistisch und entsprechen nicht wirklich einem Bedürfnis.
  • Running Gags verfolgen uns seit Jahren, und wir fallen immer wieder darauf herein, weil sie Befreiung versprechen, z. B. Roboter, die uns lästige Hausarbeit abnehmen.
  • Fehlanwendungen entstehen beim Versuch, eine erfolgreiche Technologie auf eine andere zu übertragen. Ein Beispiel ist der Zeppelin.
  • Nischen-Hypes wie das E-Book funktionieren zwar, bleiben aber in einer stillen Ecke.
  • Geniale Stümpereien...

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