Zusammenfassung von TMS – Der Weg zum Hochleistungsteam

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TMS – Der Weg zum Hochleistungsteam Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Wie stellt man ein erfolgreiches Team zusammen? Die beiden Buchautoren halten sich an das mittlerweile weltweit gelehrte Team-Management-System (TMS). Ausführlich und fundiert erklären Tscheuschner und Wagner grundlegende Begriffe wie „Arbeitsfunktionen“ oder das „Team-Management-Rad“. Unzählige Beispiele führen die Einsatzmöglichkeiten des arbeitspsychologischen Modells vor. Denkanstöße, Checklisten und Fragebögen bieten Raum für eigene Ideen und Lösungen. Rund 400 Seiten sind allerdings reichlich viel für das doch sehr übersichtliche Thema. Zumal das Ganze – Praxisbeispiele hin oder her – doch arg formalistisch ist und manchmal so realitätsfern formuliert, dass man sich ein Schmunzeln nicht verkneifen kann. Bahnbrechende Erkenntnisse hat das Buch nicht zu bieten. Dass ein Team, in dem Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten zusammenfinden, besser arbeitet: Man hätte es sich denken können, auch ohne ausgefeilte Infografiken. Aber es schärft den Blick für die Eigenarten und Fähigkeiten von Teammitgliedern: Wichtig ist nicht nur, was sie können, sondern auch, was sie wollen und entsprechend gerne tun. getAbstract empfiehlt das Buch allen Führungskräften, Trainern und Teammitgliedern, die grundsätzlich verstehen wollen, wie Teams funktionieren, oder die sich konkret für die TMS-Methode interessieren.

Über die Autoren

Der Wirtschaftswissenschaftler Marc Tscheuschner ist TMS-Master-Trainer und seit 2007 Leiter des TMS-Zentrums der deutschsprachigen Länder. Der Anglist und Romanist Hartmut Wagner hat mit seinem Forum für Teamentwicklung 1995 den Grundstein für das TMS-Zentrum gelegt, das er bis 2007 leitete. Ebenfalls ausgebildeter TMS-Master-Trainer, arbeitet er als Teamberater und Coach.

 

Zusammenfassung

TMS und seine Väter

TMS steht für Team-Management-System. Charles Margerison, englischer Psychologe, und Dick McCann, australischer Ingenieur, gründeten das Institute of Team Management Studies (ITMS) an der Queensland University in Brisbane, Australien. Dort entwickelten sie in den 1980er Jahren ihr Modell auf Grundlage mehrjähriger Feldforschung und zahlreicher Interviews in verschiedenen Branchen und Ländern. Neben ihrer Lehrtätigkeit waren beide Dozenten als Berater in der Wirtschaft tätig. TMS wurde von über 10 000 akkreditierten Trainern und Beratern in mehr als 80 Länder getragen, seit 1989 wird es auch im deutschsprachigen Raum gelehrt. Kerninhalte des TMS sind das Modell der Arbeitsfunktionen, das Team-Management-Rad und das Living-Skills-Konzept. Mit dem TMS-Fragebogen wird evaluiert, welche Tätigkeiten eine Person besonders gerne mag. In der Regel fühlen sich Mitglieder befragter Teams in mindestens drei benachbarten Arbeitsbereichen wohl, während ihnen ein oder mehrere andere unbehaglich sind.

Arbeitsfunktionen

Das Modell der Arbeitsfunktionen zeigt das grundlegende Prinzip erfolgreicher Arbeitsprozesse. Folgende Tätigkeiten gehören dazu:


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