Zusammenfassung von Too big to know

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Too big to know Buchzusammenfassung
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Bewertung

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9 Stil


Rezension

Was ist eigentlich Wissen? Nach David Weinberger handelt es sich dabei keineswegs um ein fixfertiges Konzept. Stattdessen hängt die Natur des Wissens stark vom jeweiligen Leitmedium ab. Dieses Leitmedium heißt seit relativ kurzer Zeit Internet. Es formt eine völlig neue, vernetzte Wissenslandschaft, die uns unvorstellbare Möglichkeiten bietet und zugleich mancherlei Befürchtungen weckt. Weinberger beschreibt die positiven und negativen Aspekte der aktuellen Wissenswelt und führt den Leser quer durch die Jahrhunderte. Er präsentiert keine endgültigen Antworten, sondern pflegt eine erfrischend unvoreingenommene Perspektive mit ironischen Seitenhieben sowohl gegen kulturpessimistische Internethasser als auch gegen blinden Internetfanatismus. Ein gelehrtes und geschichtsbewusstes Werk über ein brandaktuelles Thema. getAbstract empfiehlt es allen, die mehr als nur einen Tweet lang über das Internet und seine Auswirkungen nachdenken möchten.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum Wissen vom jeweiligen Medium abhängt,
  • wie das Internet den Charakter von Wissen und Wissenschaft verändert und
  • welche Möglichkeiten und Gefahren sich daraus ergeben.
 

Über den Autor

David Weinberger studierte Philosophie und promovierte über Martin Heidegger. Er ist Mitverfasser des einflussreichen Cluetrain Manifesto und schrieb zahlreiche Bücher rund um die Themen Wissen, Wissenschaft und Internet, darunter Das Ende der Schublade. Weinberger lehrt an der Harvard-Universität.

 

Zusammenfassung

Die neue Wissenswelt

Lange hatte die Menschheit eine klare Vorstellung davon, was Wissen ist: Man erarbeitet sich Fachwissen in einem bestimmten Bereich, erntet dafür einen guten Ruf als Experte, andere Experten und die Öffentlichkeit profitieren von diesem Expertenwissen, ebenso wie sie es überprüfen und infrage stellen. Von Generation zu Generation wächst so unser Wissensschatz und wird gepflegt. Doch das alles ist eine ganz auf das Medium Papier bezogene Vorstellung von Wissen. Im digitalen Zeitalter funktioniert vieles anders. Ändert sich das Wissensmedium, ändert sich auch die Natur des Wissens. Wir erleben eine Krise des Wissens, oder besser: seiner bislang unerschütterlichen Institutionen. Universitäten und die wissenschaftliche Gemeinschaft stehen ebenso vor neuen Herausforderungen wie Unternehmen und Berater, die Medienwelt, ja selbst die bislang so verschwiegenen Geheimdienste, die nun mancherorts das Teilen von Wissen propagieren. Und so groß auf der einen Seite die Befürchtungen sind, die sich rund um diese Säulen des Althergebrachten spannen, so groß ist auf der anderen Seite die Begeisterung über die Tatsache, dass Wissen heute vernetzt ist, was weit reichende...


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