Zusammenfassung von TPM

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TPM Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

TPM – was ist das nun schon wieder? Die Frage stellt sich jeder, der das moderne Management-Blabla ein wenig satt hat. Dabei ist Total Productive Maintenance schon ein alter Hut: Die Japaner verwendeten die Methode bereits in den 50er Jahren und entwickelten sie kontinuierlich weiter; auch die deutsche Autoindustrie machte bereits erfolgreich Bekanntschaft mit TPM. Es handelt sich dabei um ein Verbesserungssystem, das dafür sorgt, dass der Maschinenpark vorausschauend gewartet und wenn nötig rechtzeitig ersetzt wird. Dadurch können Betriebszeiten erhöht, Produktivität und Qualität gesteigert und Stillstandzeiten reduziert werden. Edward H. Hartmann gibt in diesem Buch eine fundierte Einführung ins Thema und zeigt en détail, wie man sein Unternehmen behutsam an TPM heranführen kann. Viele Checklisten und Fallbeispiele sorgen dafür, dass die Praxisorientierung nicht auf der Strecke bleibt. Sehr hilfreich vor allem für Neueinsteiger: Hartmanns gut verständlicher, prägnanter Schreibstil, in dem fachchinesische Exkurse kaum Platz haben. Einziger Wermutstropfen: ein enormer Aküfi (Abkürzungsfimmel), der den Lesefluss immer wieder hemmt. getAbstract empfiehlt das Buch allen Produktionsverantwortlichen, die sich gründlich über TPM schlaumachen wollen.

Über den Autor

Der Ingenieur Edward H. Hartmann entwickelt seit 20 Jahren die japanische TPM-Methode weiter, die er 1987 erstmalig in den USA einführte. Seit 1990 hat er TPM in über 200 Unternehmen erfolgreich installiert.

 

Zusammenfassung

Was ist TPM?

TPM bedeutet Total Productive Maintenance, also übersetzt „totale produktive Instandhaltung“. Dabei handelt es sich um ein Verbesserungsprogramm, das zum Ziel hat, die Ausfall- und Instandsetzungszeiten von Maschinen in der Produktion zu minimieren und gleichzeitig die Qualität und Produktivität zu steigern. TPM wurde in den 50er Jahren von den Japanern als Abwandlung eines vorausschauenden Wartungsprogramms der Amerikaner weiterentwickelt. Das System zielt vor allem darauf ab, die Maschinen in der Werkshalle topfit zu halten – und die Mitarbeiter in die Verantwortung mit einzubeziehen. Mitarbeiterbeteiligung wird in japanischen Unternehmen oft sehr dogmatisch gehandhabt, „jeder einzelne Angestellte“ steht dort ausdrücklich im Mittelpunkt. Eine eher pragmatische, auch für westliche Unternehmen gangbare Lösung ist TPEM (Total Productive Equipment Management), das stärker auf die Maschinen fokussiert ist, ohne allerdings die Mitwirkung der Mitarbeiter komplett auszublenden.

Wozu braucht man TPM?

Moderne Produktionssysteme wie Just-in-time-Produktion oder Six Sigma mit ihrem beeindruckenden Fehlermanagement (Six Sigma bedeutet, dass auf 300 000 einwandfreie...


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    M. S. vor 2 Jahren
    Wirklich eine sehr gute und sehr verständliche Zusammenfassung!