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Über den Wolken

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Über den Wolken

Moderation im virtuellen Raum

Organisationsentwicklung,

5 Minuten Lesezeit
3 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Projekte brauchen keine Präsenzveranstaltungen, wenn sie auch virtuell richtig moderiert werden.


Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Überblick
  • Hintergrund
  • Für Experten

Rezension

Um professionell zusammenzuarbeiten, muss man sich nicht persönlich kennen. Diese Feststellung steht im Widerspruch zum üblichen Ratschlag, Projekte damit zu beginnen, dass sich alle verstreuten Teammitglieder vor Ort zu einem Meeting treffen. Der Aufwand ist nicht nötig, meinen die Autoren. Die professionelle Moderation eines Prozesses über digitale Kommunikationsmedien ist der Moderation von Präsenzveranstaltungen mindestens ebenbürtig und erspart aufwändige Reisen.

Zusammenfassung

Präsenzveranstaltungen zum Auftakt eines Projekts werden zwar empfohlen, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

Bei der Kommunikation über Medien sind Informationen wie Mimik und Gestik oft nicht sichtbar. Dies empfinden wir oft als nachteilig, weil wir Aussagen schlechter deuten können und uns so unsicherer fühlen. So hat sich die Standardempfehlung entwickelt, moderierte Veränderungsprozesse zum gegenseitigen Kennenlernen mit Präsenzveranstaltungen zu beginnen.

Doch ist es wirklich nötig und zeitgemäß, räumlich weit verstreute Mitarbeiter zusammenzurufen? Immerhin gehört virtuelle Zusammenarbeit längst zum Alltag und Menschen bauen auch über soziale Medien einen intensiven Kontakt auf. Fehlende Kontextinformationen können sogar ein Vorteil sein und die Kommunikation...

Über die Autoren

Stefan Groß, Moderator, berät und begleitet in Entscheidungs- und Innovationsprozessen. Thomas Hardwig ist Organisationsberater und lehrt Sozialwissenschaften an der TU Braunschweig.


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