Zusammenfassung von Unboss

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Unboss Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Für Einsteiger
  • Praktische Beispiele

Rezension

Lars Kolind and Jacob Bøtter haben ein faszinierendes Buch über die neuen Herausforderungen in der Geschäftswelt geschrieben. Ihr Fazit: Heute entscheiden Wissen, Sinnhaftigkeit und Zusammenarbeit über Erfolg oder Misserfolg – nicht mehr Hierarchie, Wettbewerb und Profit. Altgewohnte Managementstrukturen sind so fest in unserer Vorstellung verankert, dass es uns schwerfällt, sie infrage zu stellen oder gar abzuschaffen. Doch wer einen neuen Ansatz ausprobieren möchte, einen, der nicht nur Gewinner und Verlierer produziert und der dem Unternehmen einen Sinn jenseits der Profitorientierung verleiht, der sollte es mit „Unbossing“ versuchen. Diese kollaborative Managementmethode fußt auf geteilter Leidenschaft, Verantwortung und Zusammenarbeit innerhalb und außerhalb der Organisation. Die Autoren verbinden kluge Analyse mit erhellenden Anekdoten, die zeigen, dass eine andere Managementkultur für die wissensbasierte Welt von heute möglich ist. getAbstract empfiehlt dieses aufschlussreiche Buch Managern, Akademikern, Start-up-Gründern und allen, die sich für innovative Führungsmethoden interessieren.

Über die Autoren

Lars Kolind war Vorstandsvorsitzender von Grundfos, dem weltweit größten Hersteller von Wasserpumpen. Jacob Bøtter hat das dänische Beratungsunternehmen Wemind A/S mit aufgebaut.

 

Zusammenfassung

Daumen runter für Top-down

Jahrzehntelang waren Manager der Ansicht, dass man eine Organisation nur hierarchisch oder gar nicht führen könne. Doch heute erweisen sich solche Managementkonzepte zunehmend als Stolperstein. Die sozialen Medien sind nur ein Faktor, der zu einer höheren Durchlässigkeit alter Abteilungssilos geführt hat. Unternehmen können kaum noch wie einst kontrollieren, wer mit wem über welche Grenzen hinweg kommuniziert.

Wenn etablierte Unternehmen wachsen, scheitern sie oft an der Aufgabe, ihre Mitarbeiter mitwachsen zu lassen. Diese sind jedoch zunehmend gebildet, unterschiedlichster Herkunft und oft weiblich. Arbeitskräfte haben heute andere Erwartungen an ihren Job: Sie suchen einen Sinn in ihrer Arbeit und akzeptieren nur ungern Befehle, die sie nicht verstehen. Was früher funktioniert hat, führt heute geradewegs in den Abgrund: So ist Kodak beispielsweise gescheitert, weil es zu spät auf den Zug der Digitalfotografie aufsprang.

Managementexperten predigen, dass niedrigere Preise die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Die natürlichen Folgen dieser Philosophie sind Streben nach Wachstum, Automatisierung und Outsourcing...


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    K. F. vor 6 Monaten
    Das sind mir entschieden zu viele Allgemeinplätze, abgesehen von sachlichen Fehlern. Die Zeit der Eisenbahnpioniere in den USA war entgegen der Darstellung eine Zeit des Hauens und Stechens, angetrieben von geldgierigen Egomanen wie Vanderbilt und Harriman. Heute noch mit Taylor anzukommen, finde ich eher peinlich. Und wie kommen die Autoren darauf, dass es in traditionellen Unternehmen immer um den billigsten Preis ginge? Es gibt viele Unternehmen, die qualitativ hochwertige Produkte herstellen und dafür auch einen hohen Preis verlangen können. Letztlich ist es aber immer der Kunde, der darüber entscheidet, was ihm Produkt oder Dienstleistung wert sind. Und da greifen viele Kunden dann doch eher zum Billigschnitzel beim Discounter, obgleich sie Biohöfe viel besser finden. Das selbe gilt für viele andere Branchen auch.
    Zudem verfolgen Menschen in Unternehmen auch nicht nur einen Sinn. Es gibt immer verschiedene Werte, und auch Zielkonflikte verschwinden nicht einfach, indem wir jetzt eine besondere Ethik ins Schaufenster stellen. Ich finde es geradezu übergriffig, von Menschen jetzt zu erwarten, dass sie sich leidenschaftlich auf ihr Unternehmen, ihren Job fokussieren sollen.
    Das selbe gilt für Machtfragen, die ja nicht einfach durch die Eliminierung von Hierarchieebenen verschwinden. Bestes Beispiel auf politischer Ebene sind die GRÜNEN in ihren bewegten Anfangsjahren und die PIRATEN, die sich aufgrund ihrer strukturlosen Hierarchiefreiheit schnellstmöglich zerlegt haben.
    Win-Win ist nun wahrlich nicht neu. Dürfte seit ca. 30 Jahren in nahezu allen Unternehmenstrainings vertreten werden.
    Natürlich gibt es Branchen, die nach wie vor überhierarchisiert sind, z.B. die Automobilindustrie und Krankenhäuser. Natürlich gibt es nach wie vor die 'Silberrücken', die immer noch autokratisch herrschen wollen. Das war schon vor 50 Jahren nicht gut und passt heute wirklich nicht mehr in die Zeit.
    Ja, und natürlich gehen Menschen lieber zur Arbeit und sind motivierter, wenn sie in dem, was sie dort tun, einen positiven Sinn sehen.
    Aber dieser Absolutheitsanspruch, mit dem die Themen 'Sinn' und 'Hierarchieabbau' zurzeit durch die Lande getragen werden, ist für mich bestenfalls naiv.