Zusammenfassung von Transparenz total?

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Transparenz total? Zusammenfassung
Transparenz kann nützlich sein. Aber wo kommen wir hin, wenn jeder alles weiß?

Bewertung

7 Gesamtbewertung

6 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Transparenz ist gut. Eine hochherrschaftliche Informationspolitik zum Machterhalt ist nicht mehr zeitgemäß. Totale Transparenz schießt aber leicht über das Ziel hinaus. Was in jungen, innovativen Start-ups und Hightechfirmen mit flachen Hierarchien funktionieren mag, wird sich in älteren, größeren Unternehmen und in traditionellen Branchen in seiner Gesamtheit nur schwer verwirklichen lassen. Anregungen jedoch, um mehr Offenheit zu wagen, die Mitarbeiter besser zu informieren und ihre Meinung wertzuschätzen, kann jede Führungskraft und jedes Unternehmen aus diesem Artikel ziehen. Denn Transparenz lässt sich auch in einzelnen Abteilungen einführen. getAbstract empfiehlt diesen Artikel daher allen Unternehmern und Führungskräften, die mit transparenteren Strukturen liebäugeln.

Das lernen Sie

  • wie transparent Unternehmen sein können
  • warum sie es nicht unbedingt immer sein müssen
 

Zusammenfassung

Totale Transparenz ist möglich. Immer mehr Unternehmen setzen auf maximale Offenheit. Jeder Mitarbeiter kann sämtliche Umsatzzahlen genauso einsehen wie die Gehälter aller Kollegen. Ein Briefgeheimnis für arbeitsspezifische Mails gibt es ebenfalls nicht. Was Managern herkömmlicher Unternehmen unmöglich erscheinen mag – junge Internetfirmen und Softwareschmieden praktizieren es. Die Zeit einer hochherrschaftlichen Informationspolitik, in der Informationen dem Machterhalt der Manager dienten, scheint dort vorbei. Diese Unternehmen agieren in einem dynamischen Umfeld und müssen auf Veränderungen schnell reagieren. Damit das gelingt, sollen alle den totalen Durchblick haben. Um etwa kalkulieren zu können, ob noch ein Experte eingestellt werden kann, braucht jeder im Team einen Überblick über die Gesamtfinanzen, von denen die Gehälter ein wesentlicher Teil sind. Wenn Probleme auftauchen, sind nüchterne Zahlen oft beruhigender als eine wild brodelnde Gerüchteküche. Und vor brisanten Entscheidungen können gut informierte Mitarbeiter ihre Perspektiven einbringen und Entscheidungen auf eine bessere Basis stellen. Natürlich braucht Transparenz Vertrauen – nämlich in die Korrektheit der Zahlen.

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Über die Autorin

Sylvia Jumpertz arbeitet als Redakteurin für managerSeminare


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