Zusammenfassung von Unter den Erwartungen

Suchen Sie das Buch?
Wir haben die Zusammenfassung! Erfassen Sie die Kernaussagen in nur 10 Minuten.

Unter den Erwartungen Buchzusammenfassung
Lernen Sie los:
oder Abo-Modelle vergleichen

Bewertung

6 Gesamtbewertung

6 Umsetzbarkeit

7 Innovationsgrad

5 Stil


Rezension

Moderne Unternehmen setzen zunehmend auf Agilität und Eigenverantwortung der Mitarbeiter. Miteinander zu arbeiten wird wichtiger als füreinander etwas zu erledigen. Zusätzlich sorgen die sozialen Medien für immer kürzere Kommunikationszyklen. Armin Trost berücksichtigt diese Entwicklungen in seinem Abgesang auf die immer noch beliebteste personalpolitische Maßnahme und zeigt auf, warum das jährliche Mitarbeitergespräch unter diesen Prämissen immer häufiger an seine Grenzen stößt. Ganz nebenbei erfährt man, warum es schon vorher nicht besonders geeignet war für die Vielzahl an Zielsetzungen, die es erfüllen soll. Das Buch ist analytisch aufgebaut und beleuchtet das Mitarbeitergespräch aus verschiedenen Blickwinkeln. Wer allerdings eine Patentlösung für die Personalpolitik erwartet, wird enttäuscht werden. Ein gerüttelt Maß Geduld braucht der Leser überdies auch, allzu oft wird auf eine spätere Stelle im Buch verwiesen – getreu dem Motto: „Dazu kommen wir später noch“. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen HR-Verantwortlichen und allen Führungskräften.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welche Faktoren den Erfolg des jährlichen Mitarbeitergesprächs beeinflussen und
  • worauf Sie bei der Einführung dieses personalpolitischen Instruments achten sollten.
 

Über den Autor

Nachdem Armin Trost mehrere Jahre lang bei SAP für das Recruiting verantwortlich war, lehrt und forscht er nun an der Hochschule Furtwangen zu den Themen Talent Management, Employer Branding und Zukunft der Arbeit. Er hat unter anderem das Buch Talent Relationship Management verfasst.

 

Zusammenfassung

Das jährliche Mitarbeitergespräch – eine Alibimaßnahme?

Mitarbeitergespräche sind bei HR-Verantwortlichen beliebt – vielleicht sogar das beliebteste Führungsinstrument überhaupt. Darum spielt sich folgendes Szenario in den meisten Unternehmen jedes Jahr aufs Neue ab: Führungskraft und Mitarbeiter sitzen an einem Tisch und beurteilen die Mitarbeiterleistung über die vergangenen zwölf Monate, um dann anschließend Zielvorgaben für das kommende Jahr festzulegen. Doch wie wird die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme von den Beteiligten wahrgenommen? Einige bringen es einfach hinter sich, um die Personalabteilung zufriedenzustellen, andere fiebern das ganze Jahr auf diesen Termin hin. Unterschiedlicher könnte die Wahrnehmung kaum sein. Woran liegt das? Sind einige Führungskräfte schlichtweg nicht ausreichend dafür geschult, gute Mitarbeitergespräche zu führen? Oder wird mancherorts der Zweck der Maßnahme zu wenig oder ungeschickt erläutert? Es existieren zwar zahlreiche Erklärungsversuche rund um das Mitarbeitergespräch, doch nie wird die Kernfrage gestellt: Ist das Instrument an sich überhaupt das richtige?

Mehr Schaden als Nutzen?

Doch nicht nur, dass dem Gespräch der...


Mehr zum Thema

Vom gleichen Autor

Kein omnipotenter Zehnkämpfer
7
Talent Relationship Management
8

Ähnliche Zusammenfassungen

Agile Organisationen
7
Rhetorik
9
OKR: Objectives & Key Results
8
Internationale Personalarbeit in der Praxis
8
Motivierend delegieren, kontrollieren, kritisieren
6
Führung und Zusammenarbeit in verteilten Teams
7

Verwandte Kanäle

Kommentar abgeben

  • Avatar
  • Avatar
    Urs Fellmann vor 11 Monaten
    Interessante aspekte...