Zusammenfassung von Unternehmen in der Psychofalle

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Unternehmen in der Psychofalle Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

6 Umsetzbarkeit

9 Innovationsgrad

7 Stil


Rezension

Der Mitarbeiter hat ein Burn-out – und schuld daran ist der Vorgesetzte? Sicher nicht, meint Regina Mahlmann. Die Soziologin zeigt das Spannungsfeld zwischen dem, was von einer Führungskraft heute erwartet wird, und dem, was sie leisten kann und will. Dazu fasst sie die Geschichte der Psychologie samt ihrer Auswirkungen auf das Arbeitsleben zusammen. In ironischem Ton schildert sie, welche teilweise bizarren Auswüchse die Psychologisierung im Büro mit sich bringt, soll die Führungskraft doch gleichermaßen Therapeut, Vorbild und vielleicht sogar Hellseher sein. Interessant sind insbesondere die Ausführungen zum Verhalten der „Generation Facebook“, das für immer mehr Führungskräfte zur Herausforderung werden dürfte. Doch bei aller Kritik am Wohlfühlbüro hat Mahlmann auch einen Tipp, wie man sich dem immer größer werdenden Psychodruck elegant entziehen kann: durch Verfassen eines Führungsmanifests – wofür sie auch gleich einen Textentwurf liefert. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die Mitarbeiter lieber führen als bemuttern wollen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • wie es zur Psychologisierung der Arbeitswelt kam,
  • was heute von einem Vorgesetzten alles erwartet wird und
  • warum diese Erwartungen Blödsinn sind und wie Sie diesen Zwängen entfliehen können.
 

Über die Autorin

Regina Mahlmann ist seit Mitte der 90er Jahre als Coach und Beraterin selbstständig. Vorher war die promovierte Soziologin und Philosophin in Forschung und Lehre tätig. Sie referiert in Unternehmen, ist Gastdozentin und Autorin. Von ihr stammen auch die Bücher Manager im Würgegriff und Führungsstile gezielt einsetzen.

 

Zusammenfassung

Was Führungskräfte alles können sollen

Eigentlich könnte es ganz einfach sein: Wer als Vorgesetzter in einer Firma arbeitet, ist dafür verantwortlich, dass sein Team gute Ergebnisse liefert. Und er hat eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mitarbeitern. Doch genau dieses Wort – „Fürsorgepflicht“ – ist dehnbar. In den vergangenen Jahren stand es zunehmend für den Anspruch, immer mehr können zu müssen, immer mehr wahrzunehmen, zu erkennen und zu heilen, wenn es um Mitarbeiter und deren Befindlichkeiten geht.

Beispiel Burn-out: Immer wieder wird die Frage gestellt, warum Führungskräfte nicht erkennen, wenn sich ihre Mitarbeiter so übernehmen, dass sie schließlich erkranken und langfristig ausfallen. Da die Firmen, so ein häufiges Argument, ohne ihre Mitarbeiter gar nichts seien, sei es doch nur gut und richtig, dass sich die Vorgesetzten umfassend um sie kümmerten, sodass sie eben nicht durch den Job krank würden.

Mehr noch: Führungskräfte sollen nicht nur drohendes Burn-out erkennen, sondern auch die Stärken ihrer Mitarbeiter – und ihnen entsprechende Aufgaben geben. Zudem sollen sie die Schwächen ihrer Leute sehen und ihnen die richtigen Instrumente an die Hand...


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