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Bewertung

7

Qualitäten

  • Überblick
  • Für Einsteiger

Rezension

Dass Deutschland altert, ist eine Tatsache. Wie stark die Auswirkungen ausfallen werden und welche Herausforderungen sich für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft ergeben, ist allerdings umstritten. Der ehemalige Hamburger Finanzsenator Michael Freytag hat 34 Autoren versammelt – darunter namhafte Ökonomen wie Axel Börsch-Supan und Bert Rürup –, um das Thema aus allen Perspektiven zu beleuchten. Etwas irreführend ist der Buchtitel, machen doch die Folgen für den Konsummarkt nicht mal 50 der über 350 Seiten aus. Zudem erlaubt die Kürze der Beiträge oft nur einen flüchtigen Einblick, etwa in die Auswirkungen auf die Sozialversicherungen, die Bankenversorgung auf dem Land oder die Werbung für die Generation 50 plus. Experten werden kaum Neues finden. Wer sich jedoch noch nicht oder nur wenig mit dem Thema beschäftigt hat, findet hier einen guten Überblick. getAbstract empfiehlt die Lektüre Politikern und Unternehmern, die ihr Geschäft oder die Gesellschaft an sich auf den demografischen Wandel vorbereiten wollen.

Über den Autor

Michael Freytag ist Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsauskunftei Schufa Holding. Zuvor arbeitete er zehn Jahre bei der Deutschen Bank und war Finanzsenator in Hamburg. Für dieses Buch hat er 34 Autoren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung zusammengebracht.

 

Zusammenfassung

Demografische Entwicklung ist kein Drama

Für die meisten klingt es bedrohlich: Im Jahr 2030 wird jeder dritte Deutsche über 65 Jahre alt sein. Kommen heute noch drei Erwerbstätige auf einen Rentner, werden es dann nur noch zwei sein. Befürchtet werden kollabierende Renten- und Krankenkassen, eine kaum mehr innovative Volkswirtschaft und überbordende Altenheime. Das muss aber nicht so sein: Der Wandel birgt auch viele Chancen, nur müssen jetzt die richtigen Weichen gestellt werden.

Dass es immer weniger Kinder und immer mehr ältere Menschen gibt, ist Tatsache. Wichtiger als die Bevölkerungsentwicklung ist allerdings die Zahl der Erwerbstätigen. Beide Zahlen stehen zwar in engem Zusammenhang, doch es gibt einige Stellschrauben, mit denen die Erwerbsquote verändert werden kann: die Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt, der Berufseinstieg junger Menschen und die Erwerbstätigkeit im Alter – alles Faktoren, auf die die Politik großen Einfluss hat.

Das Munich Center for the Economics of Aging, angesiedelt beim Münchener Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, hat verschiedene mögliche Szenarien berechnet. Eines zeigt, dass ohne die bereits erfolgten...


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