Zusammenfassung von Verteidigung der Globalisierung

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Verteidigung der Globalisierung Buchzusammenfassung

Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Kontrovers
  • Innovativ
  • Meinungsstark

Rezension

Kaum ein Thema wurde in den vergangenen Jahren so häufig und so regelmäßig strapaziert wie die Globalisierung. Jeder Musiker hat darüber ein Lied gesungen, jeder Pfarrer eine Predigt gehalten und jedes Schulkind einen Aufsatz geschrieben. Kann man überhaupt noch ein Buch herausbringen, ohne tausendfach Gesagtes endlos wiederzukäuen? Man kann. Der aus Indien stammende Wirtschaftsprofessor Jagdish Bhagwati nähert sich dem Thema als überzeugter Freihändler und besorgter Entwicklungsökonom zugleich. Globalisierung ist für ihn kein Endzweck, sondern lediglich ein Mittel zum Erreichen der Ziele, die er mit der Mehrheit der Globalisierungskritiker zu teilen glaubt: Überwindung der Armut, Stärkung der Rechte von Frauen und Kindern und Bewahrung der Umwelt. Die manchmal schrille Globalisierungskritik in den reichen Ländern entlarvt er als gedankenlosen Irrweg, der dazu beiträgt, unsere Inseln des Wohlstands auf Kosten der Armen zu bewahren. Natürlich führt er dabei nur solche Beispiele und Statistiken zu Felde, die seine Thesen belegen. Gegenargumente würden sich oft genug finden lassen. Dennoch ist das Buch eine reiche Fundgrube für alle, die sich kritisch an der Globalisierungsdiskussion beteiligen wollen, meint getAbstract.

Über den Autor

Jagdish Bhagwati ist Professor an der Columbia University in New York und Senior Fellow beim Council on Foreign Relations. Der frühere Globalisierungsberater der Vereinten Nationen ist einer der weltweit führenden Experten zum Thema internationaler Handel und schreibt regelmäßig u. a. für die New York Times, das Wall Street Journal und die Financial Times.

Zusammenfassung

Globalisierungskritik – warum?

Die Schar der Globalisierungskritiker lässt sich grob in zwei Lager aufteilen: Auf der einen Seite steht eine Minderheit militanter, ideologisch verbrämter Antikapitalisten und Anarchisten. Die meisten von ihnen veranstalten lieber Straßentheater, als sachliche Diskussionen zu führen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch die Mehrheit derer, die sich ernsthaft für eine bessere Welt einsetzen, indem sie sich z. B. gegen Kinderarbeit, Umweltzerstörung und die Unterdrückung von Frauen engagieren. Diese Gruppe gilt es davon zu überzeugen, dass die Globalisierung nicht das Problem ist, sondern ein Teil der Lösung sein kann.

Fernsehen und Internet haben uns im Westen das Elend in der Welt näher gebracht als je zuvor. Junge, idealistische Menschen reagieren in ihrer Ohnmacht mit wohlmeinender, aber in der Sache leider irregeleiteter Globalisierungskritik. Diese zeugt oft von großer Ignoranz und oft sogar von Arroganz. Denn ein Großteil der Menschen in den Entwicklungs- und Schwellenländern begrüßt die wirtschaftliche Öffnung und die Chancen auf ein besseres Leben, die sie ihnen bietet. Unter dem Deckmantel der Nächstenliebe verfolgen die Aktivisten...


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