Zusammenfassung von Vertrauen führt

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Vertrauen führt Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

7 Umsetzbarkeit

7 Innovationsgrad

9 Stil


Rezension

Es klingt so simpel, dass man es kaum glauben mag: Vertrauen ist die Basis und Essenz des Managements. Das Paradoxe daran: In der Einfachheit liegt zugleich die immense Schwierigkeit, Vertrauen vorbehaltlos und immer aufs Neue zu schenken, bei gleichzeitigem Wissen um die damit verbundenen Risiken. Reinhard K. Sprenger gelingt es, die Komplexität des Begriffs und des Phänomens Vertrauen zu fassen und darüber hinaus zu erläutern, wie Vertrauen gelebt bzw. im Unternehmen praktiziert werden kann. Und das so griffig, realitätsnah und schlüssig, dass diese Lektüre auch hartgesottene Misstrauens-Kultivatoren in den Vorstandsetagen zum Nach- und Umdenken bringen kann. „Management by Vertrauen“ könnte die Kurzformel lauten, die hier sprachlich knapp, klar und mit viel Wortwitz erläutert wird. getAbstract empfiehlt das Buch Führungskräften aller Ebenen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum Vertrauen die Basis für erfolgreiche Unternehmensführung ist,
  • was uns hindert zu vertrauen und
  • wie Sie selber aktiv Vertrauen schaffen können.
 

Über den Autor

Dr. Reinhard K. Sprenger gilt als einer der profiliertesten Management- und Führungsexperten in Deutschland. Er ist Autor mehrer Bücher, darunter Mythos Motivation und Aufstand des Individuums.

 

Zusammenfassung

Warum ist Vertrauen notwendig?

Vertrauen als Steuerungsinstrument im Unternehmen ist nur scheinbar ein „softes“ Thema. Es handelt sich vielmehr um einen harten wirtschaftlichen Faktor, der starken Einfluss auf Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens hat. Vertrauen ist aus mehreren Gründen notwendig:

  1. Vertrauen fehlt überall. Tatsache ist, dass in zahlreichen Unternehmen eine Atmosphäre des Misstrauens, der Kontrolle und der gegenseitigen Missachtung gepflegt wird - bei gleichzeitigem Ruf nach Vertrauen. Dieses Misstrauen ist wechselseitig: Die Führungskräfte misstrauen den Mitarbeitern und umgekehrt. Zentimeterdicke Handbücher oder ausgeklügelte Controllingsysteme bis hin zu sprachlichen Verkleidungen wie „Vertrauensarbeitszeit“ manifestieren eine Kultur des Misstrauens.
  2. Vertrauen macht Unternehmen flexibel. Menschen, die sich kaum kennen, arbeiten in internationalen Projektteams miteinander, wechseln ihre Einsatzorte; Unternehmen bilden kurzzeitige Allianzen oder strategische Partnerschaften. Der Bedarf an Vertrauen steigt also, während gleichzeitig die traditionellen Entstehungsquellen von Vertrauen (lange, etablierte...

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