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Bewertung

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3 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Die Klimadebatte verläuft einseitig und zudem geradezu hysterisch, klagt Bjørn Lomborg. Die Teilnehmer neigen zu dramatischen Übertreibungen und radikalen Ansichten. Der dänische Autor setzt dem eine ganz andere Sichtweise entgegen: Alles nicht so schlimm mit dem Klima, wir haben dringendere Probleme. Lomborgs ausgesprochen optimistische Perspektive wird mit Sicherheit polarisieren: Die einen werden sich in ihrer Haltung bestätigt sehen, das ganze Öko-Gedöns nicht so ernst zu nehmen und schön weiter „Business as usual“ zu betreiben – auch wenn das gar nicht in Lomborgs Sinn wäre. Die anderen werden nur fassungslos den Kopf schütteln angesichts von Lomborgs ökonomisch-statistischer Kosten-Nutzen-Rechnung, seiner zynischen Aufrechnung der Kälte- gegen die Hitzetoten und der einen, aussterbenden Tierart gegen die andere, überlebende. Aber nicht nur ethisch, auch logisch-methodisch ist Lomborgs Ansatz fragwürdig: Statt den Klimawandel zu stoppen, will der Business-School-Dozent lieber kommende Hungersnöte und um sich greifende Krankheiten bekämpfen und in den Hochwasserschutz investieren – ein klarer Fall von Symptom- statt Ursachenbekämpfung. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die sich für einen exzentrischen Beitrag zur Klimadebatte interessieren.

Das lernen Sie

  • warum der Klimawandel nach Lomborgs Ansicht gar nicht so schlimm ist,
  • warum das Kyoto-Protokoll praktisch nichts bringt und
  • welche Maßnahmen sinnvoller wären, um die Probleme der Menschheit zu lösen.
 

Über den Autor

Bjørn Lomborg ist Politikwissenschaftler und Statistiker. Seit seinem Buch Apocalypse No! ist er als Kritiker der Umweltbewegung bekannt. Lomborg ist Direktor des Copenhagen Consenus Center und Dozent an der Copenhagen Business School.

 

Zusammenfassung

Besonnenheit statt Hysterie
Die Klimadebatte sollte mit kühlerem Kopf geführt werden als bisher. Die Hitzigkeit, mit der über die Ursachen und Konsequenzen der Erderwärmung gesprochen wird, führt zu radikalen Ideen. In einem Umfeld der Hysterie haben nur die extremsten Lösungen eine Chance...

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