Zusammenfassung von Das digitale Debakel

Warum das Internet gescheitert ist – und wie wir es retten können

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Das digitale Debakel Buchzusammenfassung
Ein Pionier des Internets erzählt, wie er zu dessen schärfstem Kritiker wurde.

Bewertung

7 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

6 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

94 Dollar für eine elfminütige Fahrt von weniger als 3 Kilometern – das musste ein Kunde der Taxi-App Uber während eines heftigen Schneesturms berappen. Eine Funktion von Angebot und Nachfrage, sagen die einen, schamloses Ausnutzen einer Notlage, die anderen. Für Andrew Keen ist die Anekdote nur einer von vielen Belegen dafür, dass der Traum von einer kooperativen und egalitären Vernetzung der Welt kläglich gescheitert ist. Keen, der einst selbst mit einem Musik-Start-up scheiterte, berichtet als Insider aus der surrealen Welt der Silicon-Valley-Oligarchen – mit ihren 100 Meter langen Privatjachten und scheinheiligen Events wie der FailCon, auf der millionenschwere, picklige Bubis ihr Scheitern kultisch überhöhen. Er macht sich über Mark Zuckerberg lustig, einen „Autisten“, der ausgerechnet Freundschaft verkaufe, und zieht Möchtegern-Hippies wie Michael Birch durch den Kakao, der einen Privatklub für privilegierte Kapuzenträger gründete. getAbstract empfiehlt diese unterhaltsame Polemik allen, die sich gegen die Monopolisierung des Internets zur Wehr setzen möchten.

Das lernen Sie

  • wann das Internet seine Unschuld verlor
  • welche negativen Auswirkungen die Gratis- und Sharing-Kultur auf die Wirtschaft haben
  • welche Maßnahmen gegen die Monopolwirtschaft im Internet Andrew Keen vorschlägt
 

Zusammenfassung

Willkommen im Klub
Die Eröffnung des Privatklubs The Battery im Zentrum von San Francisco wurde 2014 als gesellschaftliches Großereignis gefeiert: ein Luxustempel, in dem über Nacht reich gewordene Tech-Entrepreneure in Jeans und Kapuzenpulli ein und aus gehen, auf Standesdünkel pfeifen...
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Über den Autor

Andrew Keen gründete in den 90er-Jahren das kurzfristig erfolgreiche Internet-Start-up Audiocafe. Heute zählt der Redner, Lehrer und Unternehmer zu den schärfsten Kritikern des Internets.


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    Jens Hebecker vor 1 Jahr
    Erschreckend ist die Tatsache, dass Amazon ein Playmobil Zubehör statt für 33,00 € anzubieten es für 17,00 € profitabel verkaufen kann. Der stationäre Spielwarenhandel hat darauf bisher keine Antwort und verschwindet langsam aus unsereren Städten.

    Bald gibt es nicht's mehr vor Ort auszuprobieren. Nur wenige Hersteller profitieren. Wer ein sehr gutes Marketing (Minions, Eisprinzessin) hat, gewinnt eher den Kampf um den Kunden als die vermeintlich bessere Variante. Der Kunde wird dieses Produkt wahrscheinlich nicht mal wahrnehmen.

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