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Denken

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Denken

Wie das Gehirn Bewusstsein schafft

Knaus,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Bewusstsein schön und gut – aber das Unbewusste ist mächtiger, als wir denken.


Bewertung der Redaktion

9

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Kaum etwas ist schwerer zu fassen als das menschliche Bewusstsein, obwohl jeder es kennt. Stanislas Dehaene ist es gelungen, dieses Mysterium auf eine Art und Weise zu lüften, die jeden Leser in den Bann zieht. Der Kognitionswissenschaftler präsentiert den aktuellen Stand der Bewusstseinsforschung, darunter neue Erkenntnisse zur Macht des Unbewussten. Der aufmerksame Leser wird sich und seine Handlungen und Entscheidungen schließlich mit anderen Augen sehen. Dehaenes Verdienst ist es, einen eher trockenen, anspruchsvollen Stoff so lebendig zu präsentieren, dass sich auch Laien für das Phänomen Gehirn und die menschliche Wahrnehmung begeistern können. Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Wir sollten die Macht unseres Bewusstseins nicht überschätzen. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die wissen wollen, was genau beim Denken im Gehirn passiert.

Zusammenfassung

Der menschliche Geist wird gefasst

Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts hielt man das menschliche Bewusstsein für unergründlich. Wie der französische Philosoph René Descartes, der in Bezug auf Bewusstsein von einer immateriellen Substanz sprach, nahmen auch moderne Wissenschaftler an, der menschliche Geist stehe prinzipiell außerhalb der erforschbaren Wirklichkeit. Das änderte sich jedoch in den 1980er-Jahren. Neue Technologien wie die bildgebende Magnetresonanztomografie erlauben es den Forschern inzwischen, dem bewussten Denken direkt bei der Arbeit zuzuschauen. Verfahren, die subjektives Wahrnehmen manipulieren, indem etwa Bilder so kurz erscheinen, dass sie von Versuchspersonen nicht bewusst wahrgenommen werden, ermöglichten detaillierte Aussagen über die unterschiedlichen neuronalen Strukturen von bewussten und unbewussten Mustern im Gehirn.

Die Grenzen des bewussten Denkens

Die Bedeutung des Bewusstseins wird allgemein sehr hoch eingeschätzt. Doch die Kognitionswissenschaft stellt diese Sichtweise zunehmend in Frage. Bewusstes Wahrnehmen hat eine wichtige Funktion für den Menschen. Ihm sind aber enge Grenzen gesteckt. Seine Rolle wird meist überschätzt. ...

Über den Autor

Stanislas Dehaene ist Professor für experimentelle Wahrnehmungspsychologie am Collège de France. Der Mathematiker und Psychologe gilt als einer der führenden Kognitionswissenschaftler weltweit.


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    C. C. vor 5 Jahren
    Leider, ist die Vorleserin sehr anstrengend zuzuhören. Sie rattert den Text einfach monoton runter. Mehr Betonung vor allem mehr Pausen!