Zusammenfassung von Die Donut-Ökonomie

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Die Donut-Ökonomie Buchzusammenfassung
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Bewertung 

9 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

10 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Kate Raworth stellt in ihrem Buch einen überzeugenden Gegenentwurf zur klassischen Wirtschaftstheorie vor. Das Konzept der „Donutökonomie“ weitet den Blick und erhöht die Chance, zu neuen Wirtschaftsformen zu gelangen, die die lebensspendenden Ressourcen der Erde schonen. Auf erfrischende Weise beantwortet Raworth die Frage, die sich Generationen von Wirtschaftsstudenten gestellt haben: Warum werden weiter Kurven und Modelle diskutiert, deren Annahmen nichts mit der Realität zu tun haben? Keine Zeit damit vertrödeln, lautet Raworths Antwort, und stattdessen nützliche Modelle entwickeln. Das Buch ist ein kraftvolles Plädoyer für eine Neuausrichtung der Wirtschaftswissenschaften. Den praktischen Weg der Umsetzung beschreitet Raworth allerdings nur in ersten, zaghaften Schritten. Viele Fragen bleiben offen. So erklärt Raworth zwar, nicht nur Einkommen müsse umverteilt werden, sondern auch die Quellen des Wohlstands. Aber was dies machtpolitisch bedeutet, darauf geht sie nicht ein. Ebenso wenig beantwortet sie die Frage, warum sich die veralteten Denkansätze so lange halten können. Ein weiterer, womöglich etwas kleinlicher Kritikpunkt betrifft das titelgebende Modell selbst: Das Bild des Teigkringels ist etwas schief, da Raworths Diagramm rein zweidimensional ist. Mit dem Gedankenbild eines – dreidimensionalen – Donuts lassen sich ihre Ausführungen des Modells nur mit viel gutem Willen übereinbringen. getAbstract empfiehlt das Buch dennoch allen, die Ökonomie neu denken und die Theorie in den Dienst von Zielen stellen möchten.  

Das lernen Sie

  • wie ein neuartiges ökonomisches Modell den Weg zu einer nachhaltigen Weltwirtschaft weisen kann.
 

Über die Autorin

Kate Raworth ist Wirtschaftswissenschaftlerin und lehrt in Oxford und Cambridge.

 

Zusammenfassung

Ein neues Bild für die Wirtschaftswissenschaften: der Donut  

Die Wirtschaftswissenschaften in ihrer herkömmlichen Form liefern nicht das nötige Instrumentarium, um die drängenden Probleme des 21. Jahrhunderts anzugehen. Nach wie vor präsentieren Professoren ihren Studenten Modelle, die von stark vereinfachenden Annahmen ausgehen und mit dem tatsächlichen Leben nichts zu tun haben. In den Hörsälen ist weiterhin von Marktmechanismen die Rede, die für ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage sorgen, das es so überhaupt nicht gibt. Die sich beharrlich haltende Gleichgewichtstheorie verstellt den Blick auf die wesentlichen Herausforderungen der Menschheit.

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    Guido Schlegel vor 1 Monat
    ...definitiv lesenswert...

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