Zusammenfassung von Die kalte Sonne

Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet

Hoffmann und Campe, Mehr

Buch kaufen

Die kalte Sonne Buchzusammenfassung
Ziehen Sie sich warm an! Warum die Erde trotz Treibhauseffekt kühler werden könnte.

Bewertung

9 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

10 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Dieses Buch ist ein Muss, nicht nur für diejenigen, die den Wert naturwissenschaftlicher Forschung schätzen. Es ist auch Pflichtlektüre für alle, die das Ökosystem der Erde und all seine Ressourcen sowie die menschliche Unfähigkeit, damit im Einklang zu leben, begreifen wollen. Fast wie in einem Krimi schildern Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning, wie bestimmte Interessen im Weltklimarat eine objektive Forschung der Klimaveränderungen erschweren und wie mit den Ergebnissen Politik gemacht wird. Vahrenholt und Lüning gehen aber noch einen Schritt weiter: Nicht das (menschengemachte) CO2 ist ihrer Meinung nach der maßgebliche Klimatreiber, sondern die Sonne – und deren Aktivität lässt derzeit nach. Was bedeutet das für das Erdklima? Mit welcher Energiestrategie sollten wir darauf reagieren? Selten wurden die komplexen Zusammenhänge der Klimaentwicklung so spannend erläutert. Schade nur, dass die Autoren ihre exzellente Arbeit unnötig oft als Angriffswaffe gegen den Weltklimarat nutzen. Wegen ihrer unzähligen Vorhaltungen laufen sie Gefahr, rechthaberisch statt überzeugend zu wirken. Wie viel an ihrer These dran ist, kann getAbstract nicht beurteilen – der Diskussion um das heiße Thema wird sie auf jeden Fall gut tun.

Das lernen Sie

  • was an den Prognosen des Weltklimarates falsch sein könnte
  • weshalb die Sonne der maßgebliche Klimatreiber ist
  • wie sich das Erdklima unter diesen Annahmen verändern würde
 

Zusammenfassung

Die Ignoranz der Klimaforscher
2009 beauftragte der UN-Weltklimarat Fritz Vahrenholt, einen zu veröffentlichenden Report über erneuerbare Energien noch einmal zu prüfen. Sein Ergebnis war ernüchternd: 293 gravierende Fehler entdeckte der Experte für alternative Energiequellen. Mit seinem...
Lesen Sie die Hauptaussagen dieses Buches in weniger als 10 Minuten. Erfahren Sie mehr über unsere Produkte. oder loggen Sie sich ein.

Über die Autoren

Fritz Vahrenholt ist Professor für Chemie an der Universität Hamburg. Zudem ist der frühere Umweltsenator von Hamburg und frühere Vorstand von Shell Deutschland seit 2008 als Geschäftsführer der RWE Innogy tätig, einer RWE-Tochter, die Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. Sebastian Lüning befasst sich seit 20 Jahren mit der Rekonstruktion natürlicher Umweltveränderungen. Als Geologe und Paläontologe übernahm er 2005/2006 eine Gastprofessur an der Universität Wien. Seit 2007 ist Lüning als Afrika-Experte beim Öl- und Gasunternehmen RWE Dea beschäftigt.


Kommentar abgeben

  • Avatar
  • Avatar
    Werner Furrer vor 4 Jahren
    In einem Abstract hätte man das vollständige Inhalts-Verzeichnis erwartet.
    MfG
    WF
    • Avatar
      Sylvia Mader vor 4 Jahren
      Hallo Herr Furrer- getAbstract komprimiert die wichtigsten Thesen und Kernideen eines Buches. Es geht nicht um eine Inhaltsangabe oder Inhaltsverzeichnis, sondern wirklich um die Erfassung der Schlüsselthesen und wichtigsten Aussagen des Buches. Dies ist der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Zusammenfassung und komprimiertem Wissen, welches getAbstract seinen Lesern bietet. MfG SM
  • Avatar
    Dirk Giebner vor 4 Jahren
    Ich kann nicht bewerten, ob die eine oder die andere Seite in Wirklichkeit reine Lobby-Arbeit macht.
    Ich kann nicht bewerten, ob und was wissenschaftlich korrekt ist.
    Was ich bewerten kann, ist, dass die größere Seite nur aufgrund Ihrer Größe ganz sicher nicht Recht haben muss.
    Und ob bestimmte Dinge, die wir machen, um gegenzusteuern, eventuell genauso sinnlos sind wie die schon fast berüchtigte Feinstaubdiskussion und deren Blüten, kann ich auch nicht bewerten.
    Verschwörungstheorien sind mir allemal lieber als die totale Naivität, alles zu glauben, was durch den Mainstream läuft.
    Ich war schon als kleiner Junge ein Verschwörungstheoretiker, als ich meinen Eltern sagte, dass ich nicht an den Weihnachtsmann glaube. Auch wenn man alles tat, um mir das glauben zu machen. Und das war damals wirklich eine Verschwörung. Meine Eltern hatten sich heimlich zusammengetan, um mir eine Lüge aufzutischen. Und zwar jahrelang! Und ich habe das nicht geglaubt. So wurde ich schon mit fünf Jahren zum Verschwörungstheoretiker. Und in diesem einen Fall zumindest, hatte ich durchaus Recht. Glaube ich zumindest! ;-)
  • Avatar
    Thomas Laufer vor 4 Jahren
    Könnte es sein das hier jemand Lobbyarbeit betreibt und verkauft, bei den Verbindungen zum Arbeitgeber?
  • Avatar
    Oliver Marchand vor 4 Jahren
    Ich bin ja mit allem einverstanden, was hier gesagt wird - auch wenn ich mit dem Buch überhaupt nicht einverstanden bin.

    Der Kernpunkt meiner Kritik ist, dass die getAbstract Bewertung viel zu positiv ausfällt und eben nicht ausgewogen ist. Die sehr berechtigte Kritik an dem Buch wird mit keinem Wort erwähnt. Wenn renommierte Forscher sich zu Wort melden, weil sie falsch interpretiert werden, dann ist "rechthaberisch" dafür zu schwach.

    Hier findet man eine lange Liste kritischer Artikel zu dem Buch:
    http://de.kaltesonne.wikia.com/wiki/Pressespiegel

    Das Buch ist im übrigen in einem privaten Belletristik Verlag erschienen - nicht in einem wissenschaftlich orientierten. Warum? Weil die Thesen einer wissenschaftlichen Prüfung nicht standhalten würden. Oder ist die gesamte Forschergemeinschaft gegen Skeptiker der menschengemachten globalen Erwärmung verschworen? Wenn man das annimmt, dann gehört man eben doch eher zu den Verschwörungstheoretikern.
  • Avatar
    Oliver Marchand vor 4 Jahren
    Ich finde gut, dass getAbstract alternative Sichtweisen auf Themen schätzt. Hier denke ich aber hat getAbstract sich vertan: "Dieses Buch ist ein Muss, nicht nur für diejenigen, die den Wert naturwissenschaftlicher Forschung schätzen."

    Denn das Werk ist schon in seinen Grundzügen ganz und garnicht wissenschaftlich. Die drei Hauptthesen des Buches:
    * Die derzeitige Erwärmung ist hauptsächlich durch die Sonne verursacht.
    * Wir beobachten seit 14 Jahren keine Erwärmung.
    * Der Weltklimarat hat bei den IPCC Berichten geschlampt.
    sind allesamt lange widerlegt.

    Das könnte auch getAbstract beurteilen. Man könnte sonst evtl. auch einen Experten fragen. Selbst viele zitierte Forscher wehren sich ja gegen Vahrenholts Fehlinterpretationen ihrer Studien.

    Oder empfiehlt getAbstract auch Bücher über krude alternative Heilmethoden, Verschwörungstheorien oder Dokumente von Sekten - weil es man ja schlussendlich nie so genau weiss?
    • Avatar
      Antje Reul vor 4 Jahren
      Sehr geehrter Marchand,

      Vielen Dank für Ihren Kommentar zum Titel „Die kalte Sonne“. Diesen vieldiskutierten Bestseller haben wir deshalb in die Datenbank aufgenommen, weil er einige der im Gros der aufgenommenen Bücher dargestellten Thesen zu widerlegen sucht. getAbstract wagt als Wirtschaftsbuchexperte keine abschliessende Beurteilung naturwissenschaftlicher Themen (Zitat aus der Rezension: „Wie viel an ihrer These dran ist, kann getAbstract nicht beurteilen.“), aber wir möchten, dass die Abonnenten das gesamte Meinungsspektrum von Veröffentlichungen zu diesem Thema in der Datenbank finden. Denn wir glauben, dass die Klimaproblematik ein so brennendes Thema ist, dass es auch bei uns nicht fehlen darf. Auch wenn selbst zitierte Wissenschaftler sich gegen Varenholts Auslegung ihrer Daten wehren, so lässt sich „Die kalte Sonne“ unserer Meinung nach trotzdem nicht auf ein Niveau mit Verschwörungstheorien und religiösen Heilsversprechen stellen, sondern stellt eine dezidierte Meinung dar, die dazu beiträgt, die Debatte lebendig zu halten.

      Viele Grüsse

      Antje Reul, Redaktion getAbstract
    • Avatar
      Marc Wiest vor 4 Jahren
      Sehr einverstanden, dass dieser Titel in die Bibliothek gehört. Ein breites Meinungsspektrum ist Gold wert und man sollte umbedingt auch mal Titel lesen, die gegen die eigene Meinung gehen um den Horizont zu erweitern.
      Das Schade daran ist nur, dass, solange es Leute wie Fritz Varenholt gibt, sich die Diskussion weiter um das Thema "gibt es ein Problem, oder gibt es keins" dreht, statt um "wie lösen wir das Problem".

Mehr zum Thema

Ähnliche Zusammenfassungen

Mehr in den Kategorien