Zusammenfassung von Die Klimafalle

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Die Klimafalle Buchzusammenfassung
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Rezension

Alle Jahre wieder warnen die Vereinten Nationen in ihrem Klimareport vor der drohenden Katastrophe. Politiker werfen sich dann auf den Uno-Klimagipfeln in Retterpose und vertagen mögliche Maßnahmen aufs nächste Jahr. In Internetforen werden diese wiederkehrenden Rituale mit müden Witzen kommentiert, nach dem Motto: „Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter – oder es bleibt wie es ist.“ Vom Weltuntergangsszenario über Climategate bis hin zur Gleichgültigkeit der Öffentlichkeit: Die Autoren beleuchten das Auf und Ab der Diskussion jeweils aus der Sicht des Meteorologen (von Storch) und des Ethnologen (Krauß). Sie nennen Panikmacher, Vertuscher und Leugner beim Namen, plädieren für mehr Basisdemokratie und weniger Klimadiktatur und lassen jede Menge heiße Luft aus der Debatte. Leider kommen ihre Gegenvorschläge zum Umgang mit der Herausforderung eher schlaff daher: Es wird kaum ausreichen, globale Aktionspläne zur Emissionsverminderung durch lokale Initiativen wie Bürgerwindparks zu ersetzen, findet getAbstract – empfiehlt das Buch aber allen, die offen sind für pragmatische Ansätze im Kampf gegen die Erderwärmung.

Das lernen Sie

  • warum die Debatte um den Klimawandel aus dem Ruder gelaufen ist,
  • welche Rolle Wissenschaftler und Politiker dabei spielen und
  • wie bürgernahe Lösungen zum Klimaschutz aussehen.
 

Über die Autoren

Hans von Storch ist Professor für Meteorologie an der Universität Hamburg und leitet das Institut für Küstenforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht. Der Ethnologe Werner Krauß forscht und lehrt über den Klimawandel und andere Umweltthemen. Zusammen betreiben sie den Blog Die Klimazwiebel.

 

Zusammenfassung

Diskussionen am Lagerfeuer
Der Kölner Dom unter Wasser! Dieses Bild prangte 1986 auf der Titelseite einer Spiegel-Ausgabe und war der Auftakt zu einer sich aufheizenden Debatte. Die Erkenntnisse über den menschengemachten Klimawandel füllten ein Vakuum: Der Kalte Krieg war zu ...

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