Zusammenfassung von Die Suche nach dem ewigen Leben

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Die Suche nach dem ewigen Leben Zusammenfassung
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Rezension

Wissenschaftler, seriöse wie unseriöse, sind auf der Suche nach dem Rezept für das ewige Leben. Viele wähnen es bereits am Horizont. Doch der Horizont ist bekanntlich eine imaginäre Linie, die sich im selben Maß entfernt, in dem man sich auf sie zubewegt. Stattdessen also Plan B: länger leben. Oder, noch bescheidener: wenigstens länger gesund bleiben. Allein am Thema zu forschen, genügt offenbar schon, um reich zu werden, denn es gibt viele Milliardäre, die sich brennend dafür interessieren. In einem langen, kurzweiligen Essay berichtet Tad Friend über den aktuellen Stand unseres Nichtwissens. Es lohnt sich, der Lektüre etwas Lebenszeit zu widmen, findet getAbstract.

Das lernen Sie

  • welche Ansätze die Langlebigkeitsforschung verfolgt und
  • warum sie bislang gescheitert ist.
 

Über den Autor

Tad Friend ist Autor des US-Magazins The New Yorker und Buchautor.

 

Zusammenfassung

Jeder von uns muss eines Tages sterben. Für viele ist das ein unschöner Gedanke, den sie am liebsten verdrängen. Andere versuchen, das Leben – vor allem die Gesundheitsspanne – zu verlängern („Health-Spanners“) oder dem Tod gleich ganz zu entgehen („Immortalisten“). Der potenzielle Markt für Mittel gegen das Altern ist riesig. Daher existieren Risikofonds, die Langlebigkeitsstudien finanzieren – etwa der Longevity Fund. Google hat mit 1 Milliarde Dollar Startkapital die California Life Company (Calico) gegründet, über deren Tätigkeit indes nur sehr wenig nach außen dringt. Wissenschaftler und Futuristen ersinnen diverse vermeintlich aussichtsreiche Ansätze, die von bestimmten Annahmen über die Mechanismen des Alterns und des Todes ausgehen. Aubrey de Grey etwa sieht den Körper als Maschine – analog zu einem Auto. Man müsse nur sieben Arten physischer Schäden reparieren, um über 1000 Jahre alt werden zu können. Für viele „algorithmenhörige“ Leute aus dem Silicon Valley ist das Altern ein einprogrammierter Prozess. Man müsse also nur die dafür verantwortliche Schleife im Erbgut finden und überschreiben oder updaten. „Immortalisten“ bilden jedoch die Minderheit der Langlebigkeitsforscher.

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