Zusammenfassung von Kritik der grünen Ökonomie

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Kritik der grünen Ökonomie Buchzusammenfassung
Wunder geschehen – aber nicht unbedingt beim Klimaschutz. Wenn man die grüne Ökonomie genauer untersucht, kommt Unerquickliches zum Vorschein.

Bewertung

8 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

7 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Als „Wunder von Paris“ wurden die Ergebnisse der UN-Klimakonferenz Ende 2015 gefeiert. Also alles Friede, Freude, Eisbärgucken, Erde gerettet und flugs zurück in den Einkaufsrummel? Nicht zu schnell, denn selbst wenn die Einigung von Paris verglichen mit den Ergebnissen vergangener Konferenzen ein Erfolg war: konkrete, verbindliche Zusagen fehlen. Die Autoren dieses Buches nennen dagegen konkrete Zahlen: Schätzungen zufolge müssen Subventionen für Fossilenergien im Wert von jährlich rund 500 Milliarden Dollar gestrichen und die Kohlenstoffintensität des Wachstums muss bis ins Jahr 2050 radikal gesenkt werden, damit die Erderwärmung auf 2 Grad Celsius begrenzt werden kann. Vertreter der grünen Ökonomie glauben offenbar an Wunder, wenn sie meinen, diese Mammutaufgabe allein mithilfe von marktbasiertem, grünem Wachstum stemmen zu können. Ohne Ressourcenverzicht, Umverteilung und einen radikal veränderten Lebenswandel, so die Autoren, kommen wir nicht davon. Als wichtigen Debattenbeitrag empfiehlt getAbstract das Buch allen, die fundiert mitreden wollen.

Das lernen Sie

  • was hinter dem Leitbild der grünen Ökonomie steckt
  • warum sie bis dato gescheitert ist
  • weshalb uns ein radikaler Wandel nicht erspart bleibt
 

Zusammenfassung

„Weiter so“ geht nicht
In der Wissenschaft herrscht weitgehend Konsens: Der Klimawandel, die Zerstörung von Ökosystemen und das Artensterben haben dramatische Ausmaße erreicht. Viele der sogenannten Kipp-Punkte, an denen unbeherrschbare Kettenreaktionen drohen, stehen bevor oder sind bereits...
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Über die Autoren

Thomas Fatheuer ist Sozialwissenschaftler, er lebt als Autor und Berater in Berlin. Zuvor leitete er das Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Brasilien. Lili Fuhr ist Referentin für internationale Umweltpolitik bei der Heinrich-Böll-Stiftung. Barbara Unmüßig ist Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung und beschäftigt sich mit sozialen Aspekten der Globalisierung.


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    Marco Schlaepfer vor 9 Monaten
    Ein grünes Diktatörchen soll alle Macht bekommen? Nein Danke. Nur Kapitalisten wie Elon Musk werden etwas verändern.

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Enthalten im Wissenspaket

  • Wissenspaket
    Streitfall grüne Ökonomie
    Kann es eine grüne Ökonomie geben? Oder kommt, wenn man die grüne Farbe abkratzt, nur die altbekannte, umweltzerstörende Fossilwirtschaft zum Vorschein?

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