Zusammenfassung von Perspektivwechsel

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Perspektivwechsel Zusammenfassung

Bewertung

9 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

10 Innovationsgrad

7 Stil

Rezension

Privatsphäre! Datenschutz! Vorsicht vor Datenkraken! Gerade im deutschsprachigen Raum ist die Skepsis gegenüber der neuen Offenheit im Internet groß. Zukunftsforscherin Birgit Gebhardt traut sich, dagegenzuhalten. Nur wer unbekümmert seine Profile und Daten verbreite, werde von anderen auch gesehen und könne an den Möglichkeiten partizipieren, die das Internet bietet, argumentiert sie – das sei die „Logik der Vernetzung“. Gebhardt betont, dass wir unsere Kundenprofile nicht nur den Internetgiganten, an denen wir sowieso nicht vorbeikommen, überlassen sollten, sondern auch kleineren Anbietern aus dem eigenen Land.  Je mehr Unternehmen unsere Profile kennen, desto weniger kann ein einzelnes sie manipulieren. Ein bedenkenswerter Perspektivenwechsel, findet getAbstract.

Das lernen Sie

  • warum das Pochen auf Privatsphäre im Netz kontraproduktiv ist,
  • warum sich Freigebigkeit mit persönlichen Daten lohnt und
  • warum auch die lokale Wirtschaft davon profitiert.
 

Über die Autorin

Birgit Gebhardt ist Zukunftsforscherin oder, wie sie sich selbst bezeichnet, „Trendexpertin“. Sie berät Unternehmen zu den Themen Innovation und Kommunikationsstrategie.

 

Zusammenfassung

Social Media und die digitale Vernetzung haben unsere Lebens- und Arbeitswelt radikal verändert. Die Kommunikation ist schnell, transparent, direkt, offen und auf Inhalte fokussiert. In der disziplinübergreifenden Projektarbeit lassen sich Fachwissen und Informationen online teilen und gemeinsame Lösungswege finden. Zugang und Teilhabe erfolgen interaktiv und nach individuellen Kompetenzen. Das hat zahlreiche Vorteile. So hat beispielsweise SAP bisher 120 autistische Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt normalerweise keine Chance haben, wegen ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten eingestellt. Ein anderes Beispiel ist adaptive Lernsoftware, die ebenfalls dank transparenter Persönlichkeitsprofile funktioniert: Die Software stellt sich auf das jeweilige Kind mit seinen individuellen Vorlieben, Stärken und Schwächen ein, statt allen einheitlich denselben Stoff vermitteln zu wollen. Die beiden Beispiele zeigen: Herkömmliche Normen und Klassifikationen sind nicht mehr zeitgemäß. Dank Offenheit im Netz kann jeder seine individuellen Stärken kommunizieren, entfalten und seine Leistungen über Netzwerke anderen anbieten.

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