Zusammenfassung von Schwarzbuch Öl

Eine Geschichte von Gier, Krieg, Macht und Geld

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Schwarzbuch Öl Buchzusammenfassung
Benzin – klar, das kommt aus der Zapfsäule. Fragt sich nur, wie lange noch!

Bewertung

8 Gesamtbewertung

5 Umsetzbarkeit

9 Innovationsgrad

9 Stil

Rezension

Ein typisches Werk des Genres „Patchwork-Publizistik“: Journalisten veröffentlichen ihre gesammelten Reportagen bearbeitet und unter einem einigenden Leitgedanken in Buchform. Doch der Kitt, mit dem die journalistischen Versatzstücke verbunden werden, ist mitunter etwas dünn gemischt. Einem in der Tageshektik entstandenen Zeitungsartikel mag man Stilblüten (wie z. B., dass Wolfsburg „der ground zero der deutschen Automobilindustrie“ sei) noch verzeihen, einem Buch mit seiner hoffentlich längeren Lebensdauer dagegen nicht. Trotzdem bietet sich dieser Polit-Sampler perfekt dazu an, der eigenen politischen Bildung im Rundumschlag auf die Sprünge zu helfen – wobei man nicht zart besaitet sein sollte: Die Öl-Historie ist naturgemäß eine Chronik von Krieg, Elend und Betrug. Bürgerkrieg im Sudan, die Yukos-Affäre, der Tschetschenien-Krieg, die Gazprom-Pipeline – es geht immer nur um eins: Energie. Das Buch vermittelt Informationen satt und ist darum allen zu empfehlen, die über eines der wichtigsten Themen unserer Zeit auf dem aktuellen Stand sein wollen, findet getAbstract.

Das lernen Sie

  • wie Erdöl, Weltwirtschaft und Machtpolitik zusammenhängen
  • warum die Großmächte ihr altes Spiel derzeit an neue Orte verlegen
  • welche alternativen Energieträger in Frage kommen
 

Zusammenfassung

Das Ende des Öl-Zeitalters
Das Zeitalter des Öls ist bereits halb zu Ende. Nach Ansicht des prominenten US-Geologen Colin Campbell werden 50 % der globalen Ölreserven noch im Jahr 2005 gefördert worden sein. Das heißt, zukünftig wird die Produktion nicht weiter wachsen, sie kann nur noch...
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Über die Autoren

Thomas Seifert ist Redakteur beim österreichischen Nachrichtenmagazin News, für das er aus Russland, Saudi-Arabien, Afghanistan und dem Irak berichtet. Klaus Werner lebt als freier Journalist und Korrespondent für die Welt am Sonntag, den Standard und andere Medien in Rio de Janeiro.


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