Zusammenfassung von Technology vs. Humanity

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Technology vs. Humanity Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

10 Wichtigkeit

9 Innovationsgrad

6 Stil


Rezension

„Eher Provokation als Prophezeiung“, sagt der Verleger des Futuristen Gerd Leonhard, sei dessen Buch. Ein Untergangsprophet ist Leonhard tatsächlich nicht. Er glaubt, dass sich die Technologie der Zukunft für die Zwecke der Menschheit einspannen lässt. Voraussetzung dafür sei aber, dass wir heute die richtigen Entscheidung fällen und den technologischen Fortschritt nicht blindlings vorantreiben. Leonhards Analyse der – oft versteckten – Gefahren wissenschaftlichen Fortschritts ist gründlich und zweifellos eminent wichtig. Was seinem Buch leider weitgehend fehlt, sind konkrete Vorschläge, wie sich eine gesunde Portion Technologieskepsis in unser wissenschaftliches, wirtschaftliches und politisches System einbauen ließe. getAbstract gibt dem Verleger somit Recht: Leonhard regt zum Denken an – die Zukunftspläne aber müssen wir selbst ausarbeiten.

Das lernen Sie

  • wie sich der technologische Fortschritt auf die Zukunft des Einzelnen und der Gesellschaft auswirkt,
  • welche Risiken damit verbunden sind und
  • warum es so wichtig ist, Menschlichkeit zu bewahren.
 

Über den Autor

Gerd Leonhard ist Zukunftsforscher, Keynote-Speaker, Autor von Sachbüchern und CEO der Beratungsagentur „The Futures Agency“. Er beschäftigt sich mit den technologischen, kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen, die die Zukunft mit sich bringt.

 

Zusammenfassung

Technik oder wir?

Die Menschheit steht an einem historischen Wendepunkt. In rasender Geschwindigkeit verändern sich Umwelt- und Lebensbedingungen. Grund dafür ist die exponentielle technologische Entwicklung. Wenn sich die Menschheit ihre Menschlichkeit bewahren will, muss sie den Fortschritt ganzheitlich betrachten. Sie muss einen „exponentiellen Humanismus“ pflegen – eine umfassende, ausgeglichene Sichtweise von Mensch und Technik, die es den Menschen ermöglicht, Technologie als Instrument zu begreifen, ohne Teil der Technologie zu werden. Die technologischen Entwicklungen von heute sind überwiegend positiv. So gibt es zum Beispiel diverse Neuentwicklungen im Bereich erneuerbarer Energien. Manche Technologien aber bergen auch große Risiken. Das Internet der Dinge beispielsweise könnte äußerst nützlich sein – oder zu einem gigantischen Überwachungsnetzwerk werden. Im Grunde sind Technologien Werkzeuge, die uns Menschen helfen sollen. Sie steigern unsere Produktivität oder vergrößern unseren Handlungsspielraum. Technologien dürfen jedoch nicht das innere Wesen des Menschen verändern. Das, was den Menschen ausmacht, ist kaum „computable“. Naturwissenschaften und Mathematik kommen an ihre Grenzen, wenn sie dieses Unverfügbare erfassen sollen. Der Mensch ist nicht von Algorithmen, sondern von Androrithmen bestimmt. Dies sind seine ureigenen Charakteristika wie Kreativität und Originalität, Gegenseitigkeit, Verantwortung und Empathie. Es liegt in unserer Verantwortung, diese zutiefst menschlichen Wesenszüge zu schützen.


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