Zusammenfassung von Wo die Maschinen wachsen

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Wo die Maschinen wachsen Buchzusammenfassung
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8 Wichtigkeit

8 Innovationsgrad

7 Stil

Rezension

Ille C. Gebeshuber ist eine passionierte Wissenschaftlerin, die am liebsten in der Natur forscht – der Regenwald ist ihr Labor. Ihre Beobachtungen schildert sie lebendig und enthusiastisch und sie beschreibt eindringlich, wie relevant diese Erkenntnisse für die Lösung vieler Umweltprobleme sein können. Immer wieder führt die Autorin Eigenschaften natürlicher Organismen an, von denen wohl die wenigsten bisher gehört haben: Wer weiß schon, dass bestimmte Pflanzen Schwermetalle aus dem Boden ziehen? Gebeshuber zeigt, wie die Bionik – also die Übertragung natürlicher Strukturen und Funktionen auf die Technik – Gebiete wie Bergbau oder Metallurgie revolutionieren kann. Leider werden die Erkenntnisse wenig strukturiert dargestellt, dem Buch fehlt ein roter Faden. Zudem ist die Relevanz der vielen persönlichen Erfahrungen, die die Autorin ausführlich schildert, nicht immer erkennbar. getAbstract meint: ein Buch für Naturwissenschaftler, Designer und alle, die alternative Wege kennenlernen wollen, Technik zu entwickeln und gleichzeitig der Umwelt zu helfen.

Das lernen Sie

  • welche Lösungen die Bionik für technische und ökologische Probleme bietet und
  • warum Designer und Wissenschaftler gemeinsam in den Regenwald gehen sollten.
 

Über die Autorin

Ille C. Gebeshuber ist Professorin am Institut für Angewandte Physik an der TU Wien. Sie lehrte zuvor an der Nationalen Universität von Malaysia, wo sie Bionikforschung in den Regenwäldern betrieb.

 

Zusammenfassung

Der Planet an der Schwelle

Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse: Ressourcenverschwendung, Ausbeutung der Natur und Umweltverschmutzung – menschliches Handeln auf der Erde ist zerstörerisch. Die Folgen dieses Handelns sind katastrophal – und zum großen Teil unumkehrbar: Im Jahr 2009 haben Forscher neun Belastungsgrenzen für den Planeten errechnet. Werden diese Grenzwerte in Systemen wie Ozeanen, Artenvielfalt oder Frischwasserverbrauch überschritten, sind die Umweltveränderungen irreversibel. 2009 waren bereits drei der neun Werte überschritten. Schon heute droht ein völliger Kollaps des marinen Ökosystems: Aufgrund der hohen Werte an Kohlenstoffdioxid (CO2) übersäuern die Meere.

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