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Warum Diversityprogramme scheitern

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Warum Diversityprogramme scheitern

Harvard Business Manager,

5 Minuten Lesezeit
5 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Zwang bewirkt Widerstand. Wer aber wollen darf, tut, was er soll.


Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

In Deutschland ist die Frauenquote für Führungspositionen im Gespräch – als Instrument, um die oft erdrückende Dominanz der Männer zu brechen. In den USA geht es nicht nur um Frauen, sondern auch um andere Gruppen, die beim Aufstieg benachteiligt werden, etwa Schwarze, Latinos oder Asiaten. Diverse Maßnahmen wie Pflichtschulungen haben nicht geholfen oder wurden von weißen Managern schlicht umgangen. Seit einigen Jahren gibt es neue Strategien, die auf Beseitigung von Vorurteilen zielen, indem sie Führungskräfte verstärkt in Kontakt mit Angehörigen von Minderheiten bringen und sie dazu bewegen, persönlich Verantwortung für diese zu übernehmen. Ähnlich ließe sich in Europa die Integration von Ausländern verbessern. getAbstract empfiehlt diesen interessanten Artikel allen Personalverantwortlichen.

Zusammenfassung

Viele US-Unternehmen sind im Kampf gegen die Diskriminierung von Minderheiten noch kaum einen Schritt vorangekommen. Weibliche, schwarze, hispanische oder asiatische Mitarbeiter werden bei der Besetzung von Führungspositionen benachteiligt. Hohe Strafen und Diversityprogramme zeigen kaum Wirkung. Woran liegt das? Vorurteile lassen sich nicht verbieten. Konventionelle Bemühungen, sie abzubauen, sind erfolglos. Diversityschulungen verpuffen, denn sie transportieren negative Botschaften: Oft machen Pflichtschulungen ihre unfreiwilligen Teilnehmer...

Über die Autoren

Frank Dobbin lehrt Soziologie an der Harvarduniversität. Alexandra Kalev lehrt Soziologie an der Universität Tel Aviv und forscht über Diversität in der Arbeitswelt.


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