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Warum Europa eine Republik werden muss!

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Warum Europa eine Republik werden muss!

Eine politische Utopie

Dietz,

15 ΠΌΠΈΠ½ Π½Π° Ρ‡Ρ‚Π΅Π½ΠΈΠ΅
10 основных ΠΈΠ΄Π΅ΠΉ
Аудио ΠΈ тСкст

Π§Ρ‚ΠΎ Π²Π½ΡƒΡ‚Ρ€ΠΈ?

Nicht Vereinigte Staaten von Europa, sondern EuropÀische Republik heißt die Zukunft.


Bewertung der Redaktion

9

QualitΓ€ten

  • Innovativ

Rezension

GedemΓΌtigt, erschΓΆpft und resigniert liegt Europa auf dem Stier, der sie mit Gewalt genommen hat. Dieses Bild zeichnet Ulrike GuΓ©rot, Professorin fΓΌr Europapolitik, vom aktuellen Zustand Europas bzw. der EU. Geschichtlich versiert, skizziert sie einen Weg fort von den Nationalstaaten hin zu einer β€žEuropΓ€ischen Republikβ€œ. Dabei teilt sie zum Beispiel die Forderung des deutschen Γ–konomen Hans-Werner Sinn nach einem Schuldenschnitt, nicht aber jene nach den β€žVereinigten Staaten von Europaβ€œ. Ihr Buch sollte als ErgΓ€nzung zu anderen gelesen werden: Sie fΓΌgt frΓΌheren Publikationen zum Thema eine neue Perspektive hinzu, vermag jedoch die volkswirtschaftlichen ZusammenhΓ€nge weniger verstΓ€ndlich darzustellen und postuliert ganz gern, ohne ihre Meinung herzuleiten. Bis ins Detail durchdacht ist das Konstrukt der EuropΓ€ischen Republik nicht – doch diesen Anspruch erhebt GuΓ©rot auch nicht. Sie will das PortrΓ€t als Utopie verstanden wissen, die eine Richtung vorgibt. Obwohl diese aus einer ernsten Situation entspringt, ist ihre Beschreibung dank der sprachlichen Brillanz der Autorin ein VergnΓΌgen zu lesen. getAbstract empfiehlt das Buch daher allen, die sich ein neues politisches Modell fΓΌr Europa vorstellen und es mitgestalten mΓΆchten.

Zusammenfassung

β€žEuropΓ€ische Republikβ€œ statt Vereinigte Staaten von Europa

Die EU ist zerrΓΌttet, und auch Europa selbst ist krank. Das derzeitige System, in dem Nationalstaaten mit jeweils eigenen Interessen Themen mit europaweiter Relevanz verhandeln, mΓΌndet notwendigerweise in der Krise, sobald es gilt, politische Herausforderungen zu meistern. Daher kann die LΓΆsung nicht in der Idee der Vereinigten Staaten von Europa liegen, denn diese gΓ€be es nur, wenn die Nationalstaaten bestehen blieben. Es braucht stattdessen eine Transformation hin zu einer dezentralen, demokratischen und sozialen β€žEuropΓ€ischen Republikβ€œ. Diese ginge von politisch gleichberechtigten BΓΌrgern aus und wΓ€re regional und netzwerkartig organisiert. Nicht die stΓ€rkere Integration der europΓ€ischen Staaten stΓΌnde im Mittelpunkt, sondern das Gemeinwesen.

Diese Utopie sollte gedacht werden als Angebot an all jene, die zwar den europΓ€ischen Gedanken befΓΌrworten – etwa zwei Drittel aller Deutschen –, aber von der EU enttΓ€uscht sind. Denn fΓΌr Populisten sind sie leichte Beute: Die Bankschulden Europas wurden auf Kosten der Sparer sozialisiert. Arbeitslosigkeit und fehlende Mindestsicherung entzogen vielen Menschen die Lebensgrundlage...

Über die Autorin

Ulrike GuΓ©rot ist Professorin fΓΌr Europapolitik an der Donau-UniversitΓ€t Krems. Sie grΓΌndete das European Democracy Lab in Berlin.


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    G. S. vor 10 Jahren
    ...Europa 2.0!? Praktische Anregungen statt professoraler Elfenbeinturm - Prädikat: "lesenswert"...